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Grätz - Ein naturhistorisch-statistisch-topographisches Gemählde dieser Stadt und ihrer Umgebung
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gen Agnes und Bencdiet, Bernhard und Maria, der segnende Wellheiland und Jesus unter den Tchristgelelirien zeigen, und die lhcils aus der Walburgis-Äapellc bei Brunn (einer Filiale von Et. Michael bei ^eoben), theils von Goß und theils aus der Lcobner-Vorstadltirche Maria am Waasen stammen, verbreiten ringsum einen magischen T^ämmerschein, der durch das bunte Lichtspicl der ticfgesättigien Garden noch mehr gehoben wird. In dem breiten Tliürgewände, durch das mau die kleine Ka- pelle betritt, erblickt man beiderseits in ;wci übereinander gcsctz- tcn, gematten tischen rechts die heil. Clara mit der Monstranz, eine ;arte Nonne mit einem Antlitz voll Anbetung, i!icbe und Frömmigkeit, und darunter die Iieil. Katharina, eine könig- liche Gestalt mit dem Ausdrucke der Verachtung aller Qualen, die um des Glaubens willen ;u erdulden find, auf einen am Voden liegenden heidnischen Fürsten tretend; u«d links die heil. Barbara mit Tdurm und Kelch, über den» die !>eil. Ho- stie schiebt, dann den beil. Fran; Seraplucus, die von den Wundenmalen blutenden Hände dcmüchig über der Vrnst ge- kreuzt. Im oberen Tycile des Geländes gewahrt inan in einer Einfallung, die von den Evangelisten Johannes und Matthäus gefallen wird, den Namen Jesu, und beiderseits den Namen Maria. In herrlichem Farbcnglaiue und lachst correeter Zeich- nung, voll Krasl und Ausdruck und einer watnbaft rührenden Innigkeit treten diese schönen Gemälde vor das Auge des Be- schauers. — Kaum eingetreten, steht man schon vor dem nackten Littartische, über dem ein sehr braves Bild des (^iulin I.il'iüic, äu 1'ui-l!^»»»^) l'ängt, das die Inschrift I(^l.<.> I.I(>I>I<) V. 5'. (Vt,'li(5t>uz ^«oit) führt. Ter entseelte Leichnam des Welterlösers ist am Fuße des Krcu^stamincs niedergesunken und ruht im Schoosie eines lieblichen Engels, der sich auf dem Felsen, welcher das allgemeine Zeichen der Christen tragt, auf die Knie niedergelassen hat, und mit dein Ausdrucke ter in- nigsten Thcilnahme aus den grosien Menschenfreund hcrabsiedt. Dieser icdle Christus tragt deullich den liefen Schmer; einer edlen Seele über die Sünden der Well in seine« auch noch im Tode schönen Antlitz. Zwei andere Engettiuder stehen zu bei- den leiten dieser Gruppe, davon das eine die Rechte des ent- seelten großen Todten in der scinigen halt, während das an- dere einen Theil der Bekleidung aufhebt.— Ucber dem Altare ^ war ein ßükel und Schiller ücs <->"" ^»luniu I^ci„!„, gc»>!>ml l'üeü», un» ftarl, >,li I, »i»l zu Augsburg.
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Grätz Ein naturhistorisch-statistisch-topographisches Gemählde dieser Stadt und ihrer Umgebung
Titel
Grätz
Untertitel
Ein naturhistorisch-statistisch-topographisches Gemählde dieser Stadt und ihrer Umgebung
Autor
Gustav Schreiner
Verlag
Verlag Franz Ferstl'sche Buchhandlung
Ort
Graz
Datum
1843
Sprache
deutsch
Lizenz
PD
Abmessungen
11.55 x 20.25 cm
Seiten
638
Schlagwörter
Graz, Steiermark, Stadt
Kategorien
Geschichte Chroniken
Geschichte Vor 1918
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