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Grätz - Ein naturhistorisch-statistisch-topographisches Gemählde dieser Stadt und ihrer Umgebung
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cin Eigentlnim des steicrmärkischen Stildienfonds '), unstreitig eines der größten Gebaute der Stadt, durchaus drei Stockwerke hcch, denen aber die sich bedeutend senkende Vürgcrgasse, be- sonders im ersten Hofraume, das Ansehen von vier Geschosien gibt. Es Mießt einen sehr geräumigen und regelmäßigen Hof — dem die ibn rings umgebenden rundbogigcn Doppel- fenster einen eigenlhümlichcn Anblick ernster Würde und klö- sterlicher Strenge gewähren — weiter zurück einen kleineren zweiten Hof und einen aufgelassenen Garten cin, dessen altern- de Alleen und vertrockneter Springbrunn melancholische Ge- fühle ni erwecken geeignet sind. Es bat dieses Gebäude auch einen Uhrihurm, in dem einst die älteste Spccula oder der sogenannte mathematische Tl'urm (die Sternwarte) der Jesui- ten war, auf der Guldini, Ticrcnbcrgcr, Licsganig „. ,n. A. ihre Beobachtungen^) anstellten. Am Eingänge zeigt es die Inschrift: Vovit ii. Es faßt dieses Gebäude gegenwärtig das Alumnat cdcr Seminarium der Seckaucr-Diccese und das k. t. Con'.'ict in sich, war jedoch einst das älteste Stadtpfarrhaus und später das Kollegium der Jesuiten. Ihnen wurde nämlich bei ihrer ersten Einwanderung in Grätz im I. 157^ dieser der Pfarrlirche zum beil. Acg!idius gegenüber gelegene Pfarrbof zur einstwei- ligen Wohnung angewiesen, aber schon im nächsten Jahre uon dem Herzoge Karl II. der Grundstein zur Umgestaltung des Hauses in ein Ccllegicngobäude für die Väter der Gesellschaft Jesu gelegt, der Bau durch mehre Jahre fortgesetzt und erst Mit h. Ttudlen Hos-Kommisüons - Verordnung vom z?. Octobcr <tt25, Z. «zzi, ist die allerhöchste <5,iischl>es>unq erfolgt, das! nicht das Kion- suitcn-CollegiUMs anzusehen sei, den» zu 3o!^e auch die Umschreibung geschah, D>c Icftiitcn sorqten schon !rüh;eil>a, für eine Sternwarte, an der im- mer auzqezeichnete Astronomen arbeiteten; hier l>eol>achtete Guldini» hier machte Liebganig seine Veodachtun>;en u. m. A. Siehe das Werk: l>tn s»i!ß. ?. in Iiltr«6uLtlnn>5 und I'ÄF l?z des Wertes. Die neue Sternwarte, welche sich u!>er dcm,e»i>,en Vl"l<tl dciand, die den Phy- sikalische» Hörsaal enlhatt, wurde erst ,m Jahre >?<» und l?,l erlaut: au> ihr deobachtele P. lierenberger >>n I. »?l^ de» Kometen, z) Der Ausbildung der Jugend >n edlen Sitten widmete es Franz l l . »»»'.
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Grätz Ein naturhistorisch-statistisch-topographisches Gemählde dieser Stadt und ihrer Umgebung
Titel
Grätz
Untertitel
Ein naturhistorisch-statistisch-topographisches Gemählde dieser Stadt und ihrer Umgebung
Autor
Gustav Schreiner
Verlag
Verlag Franz Ferstl'sche Buchhandlung
Ort
Graz
Datum
1843
Sprache
deutsch
Lizenz
PD
Abmessungen
11.55 x 20.25 cm
Seiten
638
Schlagwörter
Graz, Steiermark, Stadt
Kategorien
Geschichte Chroniken
Geschichte Vor 1918
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