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Grätz - Ein naturhistorisch-statistisch-topographisches Gemählde dieser Stadt und ihrer Umgebung
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224 Befebl des K. Mar l. die Minoriten ans ilnem ,<l!cster nächst der Murdrücke in die Murvorstadt verseht, das von ibnen ver- lassene Haus den Franciscanern, und das Klcstcr der letzte- ren den Dominikaner - Nennen übergeben. — Die Kirche m St. Leonliard, welcker sich Maria, die Vilwe Herzogs Karl l l . , als gieße Wol'ltl'ätcrinn bewiesen, bestand bis nun Iadre 1784, in welchem am 14. April, das Kloster aufgelwbcu »nd im darauf folgenden Ialire in ein adeliges Da,ne„stift ') für ackt;ehn Töchter erbländischcr Familien, deren jede außer der Wcbnung im Stistsbause zu ihrer Verpflegung 500 st. jähr- lich benenn sollte, verwandelt wurde. Ilne Zal'l ist durch die unverschuldete Schmälerung ilires Vermögens derzeit bis auf drei gesunken. Ilirc Siiftütleidnng ist schwär;, das Abzeichen ein mit dem Vilde tcö heil. Josephs und dem Jesuskinde, und auf der Kclnseite mit dem Namens;uge K. Josephs l l . im blauen Felde bezeichnetes Medaillon, über dem die goldene Kaiserkrone schwebt, welches an einem breiten ponceamoibcn Bande von der linken Achsel gegen die rechte Hüfte gleich einer Schärpe schräg über Brust und Nucken getragen und mit einer Schleife am untern Ende befestiget wird. Bei min- der feierlichen Gelegenheiten wird nur die Schleife mit dem Medaillon, jedoch odne dem breiten Bande gebraucht, und jene dann an der linken Achsel befestiget. Die Kirche wurde abge- tragen, der große Klostergarten zerstückt, die Tal>a»usgasse durchgebrochen und auf ihrer Stätte das Haus Nr. 20 erbaut. Dem Stifte gegenüber liegt die ständische Zeich- nungs-Akademic und Bildcrgallcrie (Nr. 156), ein altes, vordem gräflich Wildcnstcin'sches, im I. 1819 von den Ständen für Obligationen, welche durch die Ablieferung des ständischen Taselsilbers an den Staat entstanden waren, an- gekauftes Gebaute, das in den Jahren 1842 und 1843 durch einen bedeutenden Neubau gegen das Glacis hin auf Kosten der Herren Stände erweitert wurde, der dazu bestimmt ist, einen Thcil der Lchrvorträgc des Ioanneums, die Real- schule und das Mappen-Archiv auftunehmen. Im ersten Stockwerke ist die ständische Zeichen-Akademie und die Woh- nung des Akademie-Dircctors, im zweiten die Vildergallerie, und im Erdgeschoße die Fcchtschule, an der für den Unter- richt in einigen Fächern der Gymnastik von den Ständen «) Siebe die Satzungen für Las », k. «lelige Domenstist zu Grätz. Graz, A «^
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Grätz Ein naturhistorisch-statistisch-topographisches Gemählde dieser Stadt und ihrer Umgebung
Titel
Grätz
Untertitel
Ein naturhistorisch-statistisch-topographisches Gemählde dieser Stadt und ihrer Umgebung
Autor
Gustav Schreiner
Verlag
Verlag Franz Ferstl'sche Buchhandlung
Ort
Graz
Datum
1843
Sprache
deutsch
Lizenz
PD
Abmessungen
11.55 x 20.25 cm
Seiten
638
Schlagwörter
Graz, Steiermark, Stadt
Kategorien
Geschichte Chroniken
Geschichte Vor 1918
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