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Grätz - Ein naturhistorisch-statistisch-topographisches Gemählde dieser Stadt und ihrer Umgebung
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Seite - 230 - in Grätz - Ein naturhistorisch-statistisch-topographisches Gemählde dieser Stadt und ihrer Umgebung

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bewaffnen kennte; dock auch heut zu Tage ist das l'ier vor» handenc schwere Geschütz nicht ohne seine Bedienung, indem die Stande noch immer ein uniformirtes landschaftliches Ka» noniercorps unterhalten, das zur Bewachung des standischen Eigenthums dient und zur Besorgung des Zeughauses, zur Feuerwache auf dem Schloßberge, zur Bedienung der Lärm- tanouen und der ständischen Spritzen bei Fcuersbninsten ver» wendet wird'), dessen Mannschaft das Recht hat, ein städti- sches Gewerbe zu treiben. Ein viertes ständisches Gebäude ist das Ioanneum") (Nr. 382), ehemals nach der im I. 1802 ausgestorbenen gras» lichen Familie der Lesliebcf genannt, welches auf dem Platze des gewesenen Nauberl'ofes in der Naubcrgasse, der von der steierischen Linie des Geschlechtes der Freiherren von Zauber seinen Namen führte 2). (5s gehörte schon im sechzehnten Jahr» hunderte den Ständen und hatte damals ganz dieselbe Bcstim, mung wie jetzt. Tic Stände kauften es nämlich, da die prctc- stantischc ständische Stiftschule im Paradeis die große Zahl lernbegieriger Jünglinge nicht mehr fassen tonnte, am 24. April 1592 und widmeten es derselben Vestimmung, welche jene hatte; dieses Gebäude ward daher 1595 gehörig eingerichtet, um nicht nur Etciermärker, sondern auch aus andern Ländern, vorzüglich aus Karnten und Krain, herbeiströmende ausgezeich- nete Jünglinge aufuinehmen. Doch kaum dieser Bestimmung urergeben, sah es seine neuen Bewohner, Lehrer und Zöglinge, dem Machtgebctc Erzherzogs Ferdinand II. gemäß, im Herbste 1598 wieder ausziehen und sich bald darauf wieder in Pri- vatbesitz (1620 an das Stift St. Lambrecht und 168-1 an die Familie der Grafen '.'cn Leslie) übergeben, aus dein es erst am 22. Jänner 1811 nach einer öffentlichen Versteigerung für den Betrag von 162,431 st. Bankczettel in das Eigenthum der Stände überging, die das Gebäude sofort seiner gegen- wärtigen gemeinnützigen Vestimmung widmeten, welche an einem andern Orte des Werkes wird auseinandergesetzt werden. — Nach Beendigung eines viel neueren Anbaues umschließt l> Dn'iemgl',, < wi'lch>' das st.inlischc Zl^qhuKs ju schcn wunfchi-n , hadcn sich l>., Lcr sta„0,schcn Bauo^cl"», 0"cn L»ca!c !,ch ,„, erste» Hofe 0es z!»!'VH>>uscz zur ebenen ßroe de!i„?et, zu me!?e», «> S>e!,e I !l0>>rtin^cr's Aufsli!;- Frühere Gelc>!>chtc les I°"nncumsa<I>äu> 0cs ,n 0er neue,, Fo!,ie 0er ste,erm, Zettschrm oon> I. l»>«, 2. Jahrg. I. Hett, T, «« u. s, w. ») Dieser km,e <iehor!e aber ler wegen seiner Star5e berühmte Frechcrr(!>>hc O> l^l) »ich! an, und war wel me >»> Vcsitze ^e§ 3Iaul>erl)^sez,
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Grätz Ein naturhistorisch-statistisch-topographisches Gemählde dieser Stadt und ihrer Umgebung
Titel
Grätz
Untertitel
Ein naturhistorisch-statistisch-topographisches Gemählde dieser Stadt und ihrer Umgebung
Autor
Gustav Schreiner
Verlag
Verlag Franz Ferstl'sche Buchhandlung
Ort
Graz
Datum
1843
Sprache
deutsch
Lizenz
PD
Abmessungen
11.55 x 20.25 cm
Seiten
638
Schlagwörter
Graz, Steiermark, Stadt
Kategorien
Geschichte Chroniken
Geschichte Vor 1918
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