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Grätz - Ein naturhistorisch-statistisch-topographisches Gemählde dieser Stadt und ihrer Umgebung
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beigesetzten Henen der fürstlichen Personen in das Mausoleum übertragen, und Kirche und Kloster an Private verkauft wurden, welche die erste« einrissen und das letztere gam umbauten. An diese Gebäude stcßt ninackst der Admcnterhof, ein Eigentbum des in der oberen Steiermark gelegenen Ve- nedittinerstiftcö Admont, welches schon um 129^ yicr einen Hof besaß; doch ist das gegenwärtige Gebäude, obgleich aus verschiedenen Zeiträumen stammend, auch in seinem ältesten Tlicile, welcher die Kapelle (siehe S. 208) enthält, viel später erbaut worden. Der linke Flügel desselben tragt die Iahrszahl 1636 zur Schau und gibt dadurch Kunde über die Zeit seiner Erbauung. Im Speisezimmer der Ordensglicder, welche das aka- demische G'.'mnasium besorgen, ist ein sehr gutes Vild des Kal« varienbergcs, gan; iencm der Kapelle des Vischofhcfes ähnlich. Von hier weg fübrt das Vadgä'ßchcn in den ersten Sack, allwo der großartige, altcrlhümliche Pallast der Grafen von Attems (Nr. 293) mit einer sehenswcrthen Gemälde- sammlung; das weitläufige und große Gebäude der Gra- fen von Hcrbcrstein (Nr. 237), in welchem Ihre kcnigl. Hobelt die Frau Henoginn von Verry ihre an Kunstschätzen reiche Wohnung genommen hat, und der ehemalige Ncincr- hof (Nr. 238), so genannt nach dem noch bestehenden Cistcr- zicnserstifte Nein, welches einst dieses Haus besaß (siehe S. 4) bemerkenswert!, sind. Es schenkte nämlich Markgraf Ottokar im I. 1164 dem Stifte unicr dem Abt Gcrlach Grafen von Tun- kenstcin, einen Hof im Sacke, damit es dort ein Haus mit einem Keller erbauen tonne; da-u kaufte das Stift im 1.1293 noch eine Hube und auf diesem Grunde und Boden erbaute endlich um das I. 1346 der Abt Herwig einen Stiftshof, den aber erst Abt Placidus Maillu ;u Anfang des achtzehnten Iahrlnlnderts in seine gegenwärtige anselmliche Gestalt brachte. Das Stift besaß den Hof bis uir Zeit der Regierung K. Jo- seph II., welcher eine Negnlirung der Stiflseintnnfle anbefahl, worauf es aus ökonomischen Rücksichten zunächst an den Gra- fen Dismas von Dieirichstein verkauft wurde. Am Ende des dritten Sackes liegt links dicht neben dem Stadtthore (siehe S. 139) das in den Iahreu 1K29 und 1839, und 1835 und 1836 auf der Grundlage einer Bastion, die gegen den Fluß vorspringt, neu erbaute Inquisiticno- ! Haus des Grätzer-Magistrats ') (Nr. 269), welches der «) Dicfts Haus ist aus Verschon bc> lcn offemlichcn Gch'Mlcn ausgclassc,! A woricn. H,
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Grätz Ein naturhistorisch-statistisch-topographisches Gemählde dieser Stadt und ihrer Umgebung
Titel
Grätz
Untertitel
Ein naturhistorisch-statistisch-topographisches Gemählde dieser Stadt und ihrer Umgebung
Autor
Gustav Schreiner
Verlag
Verlag Franz Ferstl'sche Buchhandlung
Ort
Graz
Datum
1843
Sprache
deutsch
Lizenz
PD
Abmessungen
11.55 x 20.25 cm
Seiten
638
Schlagwörter
Graz, Steiermark, Stadt
Kategorien
Geschichte Chroniken
Geschichte Vor 1918
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