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Grätz - Ein naturhistorisch-statistisch-topographisches Gemählde dieser Stadt und ihrer Umgebung
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Seite - 248 - in Grätz - Ein naturhistorisch-statistisch-topographisches Gemählde dieser Stadt und ihrer Umgebung

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damals sckon wic noch heut Ul Tage ein gräfliä' Herberstein'- sches Fideicommiß-Gut und auch das daranstoßendc große Haus Nr. (^ l^ schon im Besitze derselben Familie. Ii. Der Schlcßberg. 8. «. Geschichte desselben. Wenige Städte sind in ihrer Lage so begünstiget als Kräh; ein Fclsenberg grösttentheils innerhalb den Mauern gibt ihr nicht nur ein gam eigentlnimliches Ansehen, sondern dient iln .zugleich als eine der vorzüglichsten Zierden und als die wichtigste Stütze der Befestigung. Olmc Zweifel war dieser Felsenbcrg schon bei der ersten Ansiedlung der Stadt auf die Wahl des Platzes von Einfluß; derselbe hatte aber auch in der Folge auf die Schicksale der Stadt wesentlich eingewirkt, daher denn auch die Geschichte der Stadt mit jener dieses Berges auf das innigste verwebt ist. Jetzt wo er beinahe wieder -,u dein ge- worden ist, was er einstens war, nämlich zu einer bewaldeten Hche, mag es nicht ohne Interesse sein, in dem Buche der geschichtlichen Erinnerung seine einzelnen Pbasen durchzugehen. Ob dieser Berg, um den sich gegenwärtig die Stadt von Grätz schlingt, schon von den römischen Colcnicn als Vcsesti- gnngspunct ausen'chen und da;u benutzt worden ist, läßt sich historisch nicht nachweisen; doch mag es iminerlnn der Fall gewesen sein, da auf diesem Berge, so wic in und in der Nähe der Stadt mehre Tcnlmälcr jener Zeiten aufgesunden worden. So weit die Geschickte unückreicht, wissen wir nur so viel, das« auf der Höhe des Berges eine Kirche des heil. Tbcmas gestan- den hat. Erst ;ur Zeit Karls des Großen soll derselbe ein festes Schloß erhalten haben, das den Anfällen, besonders ler nach- barlichen Ungarn hinreichenden Widerstand leistete. Ob daher der Name der Stadt, wic Einige wollen, seinen Ursprung nahm, wollen wir Gcschichts- und Sprachforschern zu ermitteln über- lassen. So viel ist indes, gewiß, daß slavische Ortsnamen in der Nähe von Grätz die Ableitung dieses Namens von dem slavischcn Worte (^l»<!^, wic an anderen Orten gleiches Na- mens, allerdings auch hier erlauben. Als die Traungauer Markgrafen in den Besitz der nörd- lichen Steiermark kamen, und ihre Herrschaft allma'HIig über die Gegend von Grä'tz ausdehnten, endlich selbst nach dieser
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Grätz Ein naturhistorisch-statistisch-topographisches Gemählde dieser Stadt und ihrer Umgebung
Titel
Grätz
Untertitel
Ein naturhistorisch-statistisch-topographisches Gemählde dieser Stadt und ihrer Umgebung
Autor
Gustav Schreiner
Verlag
Verlag Franz Ferstl'sche Buchhandlung
Ort
Graz
Datum
1843
Sprache
deutsch
Lizenz
PD
Abmessungen
11.55 x 20.25 cm
Seiten
638
Schlagwörter
Graz, Steiermark, Stadt
Kategorien
Geschichte Chroniken
Geschichte Vor 1918
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