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Grätz - Ein naturhistorisch-statistisch-topographisches Gemählde dieser Stadt und ihrer Umgebung
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V«^»< größeren Unnang und damit neue Wälle und tiefere Gräben, welche sie größtentheils noch gegenwärtig hat, sondern auch der Schlcßbcrg erhielt eine stärkere und umfangsreiche Befestigung. Der Vau der letzteren dauerte von 15,44 bis 155>9 und wurde nach dein Plane von Fran; von Poppendorf von italienischen Baumeistern, die S. <^> bereits »aml'aft gemacht wurden, aus- geführt. Der Tchloßberg erhielt dadurch mehre übereinander stehende Festungswerke, h'asematten, Etaals-Gefängniffe, meine feste Thore, zwei (5istl>>,icu uud einen 49 Klafter ,i Fuß tiefen Brunnen ^). Im Schwedenkriege sicherte 5l. Ferdinand !!!. seine Familie und einen großen Theil seiner Schätze, auf eine Zeit in der Festung Grätz. In dieser Gestalt blieb der Schlcßberg bis in die fran- zösische Kriegsperiode. Die erstcren Occupaticuen im I. 1797 und 1^05 gingen spurlos für denselben vorüber. Die durch Napoleon im I. 1^9,', anbefohlene Sprengung wurde durch den erfolgten Frieden vereitelt. Im I. 1^09 aber mußte der- selbe durch die franiösischen Generäle Maedonald, Grcuchy und Vrousier ein Vombardennnt erfahren, welches jedoch gan; erfolglos geblieben wäre, wenn nicht in dem darauf erfolgten Friedensschlüsse die Demolirnng der Festung bedingt worden wäre, die dann auch noch im selben Jahre ansgefübrt wurde. ^'ei dieser Sprengung wurden nur ^wei Tlmrme, einer der vorhandenen Uhr, der andere der grcsien Glocke wegen durch die Bürger der Stadt ausgelöset und erhalten. Die Trümmer der zerstörten Festungswerke wurden nach und nach weggeräumt, und der Verg für öffentliche Spanergange be- stimmt. Von den Herren Ständen, die nunmehr in den besitz des Schlrßberges gelangt waren, sind uir neuen Anlegung von Gärten und Gebäuden nur wenige Parthien abgegeben worden, übrigens aber ;nr Verschönenmg mcbre '!>>ege und Fußpfade angelegt und einige Alleen gepftanu worden. Im I. >^ l faßte Herr Dr. Hödl, der schon früher eine der hübschesten Parthien des Schloßbergcs in einen selir gefälligen Weinberg und Win'erci umstaltete, den Gedanken, den auf seiner Ve- sitzung vorhandenen bis aus die Mir binabreichenden Arun- nen, der bei der Demolirung verschüttet worden war, ansnl- räumen und so das lum '>,'eben^belars und für Gartenanlagen so nöthige Wasser unmittelbar an Ort und Stelle n, gewinnen. Bald darauf gelang es ihm auch, die oberste Cistcrne, welche Tue Iahrl^ahl im Stciükranic «»'s Nanües ist »^u
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Grätz Ein naturhistorisch-statistisch-topographisches Gemählde dieser Stadt und ihrer Umgebung
Titel
Grätz
Untertitel
Ein naturhistorisch-statistisch-topographisches Gemählde dieser Stadt und ihrer Umgebung
Autor
Gustav Schreiner
Verlag
Verlag Franz Ferstl'sche Buchhandlung
Ort
Graz
Datum
1843
Sprache
deutsch
Lizenz
PD
Abmessungen
11.55 x 20.25 cm
Seiten
638
Schlagwörter
Graz, Steiermark, Stadt
Kategorien
Geschichte Chroniken
Geschichte Vor 1918
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