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Grätz - Ein naturhistorisch-statistisch-topographisches Gemählde dieser Stadt und ihrer Umgebung
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Seite - 254 - in Grätz - Ein naturhistorisch-statistisch-topographisches Gemählde dieser Stadt und ihrer Umgebung

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l Festungswerke erhaltene Tlnirm der eliemaligen 3l,omaskirche, einfach und schmucklos, doch immer ehrwürdig durch seine (be- schicke. Er ist in mehreren Stockwerken bewelmt und enthält auf der obersten Etage eine 160 Zentner schwere Glocke, die größte des ganzen Landes. Sie wurde im Ialire I''^? von M. Stilger gegossen und trägt folgende Aufschrift: l,u»> venit te, 3 loen '^ In diesem Thurmc werden noch die letzten Neste eines Schädeltnochcns gezeigt, welche einem ß'lephanten angehört haben, der beim leyten Baue der Festung Materialien herauf getragen haben soll. Hier in der Nahe befindet sich auch die zweite kleinere Cisterne, an welcher vorüber man zu Garten- anlagen gelangt, wo auch Erfrischungen zu haben sind. Von dem Tburmc seitwärts fül'rt eine Allee von Kasta- nien ni einer gut erhaltenen Bastei, eliemals die Katz genannt, mit der Allarm-Vatterie, von wo aus die Feuersignale gege- ben werden, die hauptsächlich in Kanonenschüssen bestehen^). Ileberdieß werden durch ausgehängte Laternen bei der Nacht und durch Fahnen bei Tag die Gegend bezeichnet, wo der Vrand Statt findet; endlich durch Sprachrohre, die nach verschiedenen Seiten gerichtet sind, wird auch noch der Ort nä- her bekannt gemacht, so ferne man iyn zu unterscheiden vermag. >) Glocke mich n>'nnct man, Ockaales nie soq' ich an; Fr>'»0l',>q>'prange, Lcicht'nqcsaiige, So w,c Gcwittcrssturm Kund' ich >,'»,» holii'» Thurm, A!r>lcnd m Oclic» Haus, Thcile ich Fn>0c,i al<s, «) Die OrLnunq diesrr Eignale ist folaenle: i Kanonenschuü g>Il tcm rech- te,, Murunr aulicr 0e,n Pom^,o, 0a,,» > zlU^,,!«>lc„lchl.!a: G>'ae,,i> des V,erielz Kalvaric, «i Lc„l>, 3 ^ Mar,a Hills, »: ßlttalx'i!,, ^: Gl>>», «^ jiarlau! l Schusse 0em !,„k.„ Murufcr auker i,em Po„,°l,^. 0azu ! 5e»erc,,°ckenschla>,: Weqcno üeo Vlerlels Gral'r», «^ G^i^orr, ' ^ St. t^'„!,a,0, ,: Schorgelgasse. !^ Iatonnni, «: Oraybac«'; , Schusse den V°rst,,ltcn üeZ rechten Murlm-rz, dazu < F.u.rq!ccl.„,^la.^ «,,r>el L H l f <5lsdü>, 5, Gr,es>, 6^ «ar,,ui Schusse den V^rstadicn °.s l,nt,n Murufcrz. laz» > l 2 j l Gt <z!°°f 5 S>. leonhard,schlagi 2j,ertel rat>>„, l : <z!e,°°lf, 5 - S>. l h , S gassc, i! I l i tommi, «^ Wrayb^chi i Schulse der inneren Hta0t, dazu » FeuergloÄenschlag- Viertel Burg, ,: Landhaus, 3- Iüonnrum.
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Grätz Ein naturhistorisch-statistisch-topographisches Gemählde dieser Stadt und ihrer Umgebung
Titel
Grätz
Untertitel
Ein naturhistorisch-statistisch-topographisches Gemählde dieser Stadt und ihrer Umgebung
Autor
Gustav Schreiner
Verlag
Verlag Franz Ferstl'sche Buchhandlung
Ort
Graz
Datum
1843
Sprache
deutsch
Lizenz
PD
Abmessungen
11.55 x 20.25 cm
Seiten
638
Schlagwörter
Graz, Steiermark, Stadt
Kategorien
Geschichte Chroniken
Geschichte Vor 1918
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