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Grätz - Ein naturhistorisch-statistisch-topographisches Gemählde dieser Stadt und ihrer Umgebung
Seite - 259 -
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Seite - 259 - in Grätz - Ein naturhistorisch-statistisch-topographisches Gemählde dieser Stadt und ihrer Umgebung

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27) N und 1838 angelegt worden sind, für die Verluste entschädiget werden, welche das große Glacis an vielen anderen Orten von Zeit ;u Zeit durch Neubauten noch immer erleidet. 8. 3. Die Iakomini-Vorstadt, welche erst um das I. 1786 durch Kaspar Andreas Ritter von Iakounni gegründet wurde, liegt der Stadt am nächsten, ist zu- gleich die schönste und überhaupt diejenige Vorstadt von Grätz, welche die regelmäßigsten Straßen (15), die freicsten Plätze (3) und auch fast durchaus neue liübsche Häuser (205) hat, worunter sich 29 ebenerdige, 90 einen Stock liehe, 76 zwei- stöckige, 18 Häuser mit drei und nur ein Haus mit vier Stock- werken über dem Erdgeschoße befinden. Gleich vor dem Cisenthore breitet sich der Iako mini- platz aus, der größte und gesundeste aller Plätze von Grätz. Obgleich unregelmäßig und an ;wei Seiten von Häusern be- gränzt, die nur ein Stockwerk über dein Erdgeschoße haben, gewährt er doch durch die Mündungen von acht Gassen, die man auf ihm wahrnimmt, durch den weiten Raum, den er umfaßt, und durch einige stattliche Häuser einen recht freund- lichen und lnibschen Anblick '). Auf diesem Platze stand einst bis in die neuere Zeit in der Nähe der Heustadlgasse die große Holchude eines stehenden Volkstlieatcrs (das Kremertheater genannt), worin der Kasperle das Publikum durch seine Spaße belustigte. Die Mitte desselben nimmt eine über 50 Fuß hohe Ma- rien-Säule ein, welche bis zum I. 1796 auf dem Karme- liter-Platze stand, allwo sie zum Andenken an den großen von Montecuculi am 1. August 1664 bei St. Gotlhard nächst Für- stenfeld über die Türken ersoänenen Sieg einige Jahre dar- nach errichtet, in dem zuerst genannten Jahre hierher übertra- gen und am 14. August feierlich eingeweiht wurde. Auf einer breiten, schön gezeichneten und an den vier Seiten mit Inschrift - Schilden geschmückten Unterlage erhebt sich das hohe Säulen-Piedcstal, auf dem eine zierliche, cane- lirte, 180 Zentner schwere Metallsäule korinthischer Ordnung emporsteigt, die ein cliernes stark vergoldetes Standbild der unbefleckten Himmelskönigin« trägt. Die vier Schilde der Un- terlage enthalten die Worte: 17 » »> Den ein »cm Wcrle bcigezcbcncr Stahlstich vcrsinnlicht.
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Grätz Ein naturhistorisch-statistisch-topographisches Gemählde dieser Stadt und ihrer Umgebung
Titel
Grätz
Untertitel
Ein naturhistorisch-statistisch-topographisches Gemählde dieser Stadt und ihrer Umgebung
Autor
Gustav Schreiner
Verlag
Verlag Franz Ferstl'sche Buchhandlung
Ort
Graz
Datum
1843
Sprache
deutsch
Lizenz
PD
Abmessungen
11.55 x 20.25 cm
Seiten
638
Schlagwörter
Graz, Steiermark, Stadt
Kategorien
Geschichte Chroniken
Geschichte Vor 1918
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