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Grätz - Ein naturhistorisch-statistisch-topographisches Gemählde dieser Stadt und ihrer Umgebung
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nen Garten zu, dessen Benützung dem Geistlichen überlassen ist, der in diesem Gebäude auch seine Wohnung hat. Das Innere der Kirche spricht durch ihre Einfachheit und Helle freundlich an und bat einen sterbenden Christus am Kreuze von I. Nonsiller') ;um Altarblatt, gewiß die beste seiner Arbeiten. Der Altar ist auf Kosten des pensionir- ten Herrn Obristwachtmcistcrs v. Hriankay im I. 1,^ 29 er- baut worden und führt die Aufschrift: Den «mniputeiNi et tiinn 8- Ä. Der Münzgraben, eine ausgedehnte Vorstadt, welche sich vom Fuße des Ruckerl- bergcs bis an das linke Murufer gleich der vorigen durchaus in der Ebene ausbreitet, ihren Namen, nach einer Sage, für die keine historisch erweisliche Thatsache spricht, von den vielen Mümen erhalten haben soll, die einst hier ausgegraben wur- den, in zwei Viertel, das Grätzbach- und Schörgelgassc - Vier- tel") verfallt, gar keinen öffentlichen Platz und nur 382 in 22 Gassen vcrthcilte Häufer zählt. So wie man mittelst der Schlegelbrücke den Grätzbach, der den Münzgraben von der Iakomini-Vorstadt scheidet, über- schritten hat, steht man vor einer Dreisaltigteitssäule, die von der Gemeinde im Jahre 1ü^!) in i>olge eines Gelübdes zur Abwendung der Pest gegründet und im Jahre 1775 in ihrer gegenwärtigen Gestalt aus Stein neu erbaut worden ist. Sämmtliche Statuen derselben sind von Veit Köningcr. — In ihrer Nähe bemerkt man am Eingange in die links davon beginnende Schörgelgasse ein kleines altes Haus (Nr. 559), nach einer halbkreisförmigen Ausladung, die aus dem Häus- chen hervorspringt, die Nnndelle genannt, in älteren Zeiten aber der Venushcf geheißen, weil hier im Alterthume ein Tem- pel der Venus gestanden haben soll. In früheren Zeiten soll l) Joseph Wo»„dlcr, qcbcr.'N zu Wratz dcn i». 3>'ccmber l » l , all»,'» cr auch >eyl noch lebt und arl'cucc. Gott lcni allm>>chi,><c!' »nl drcieinigen Im I , >!Uz, as Viertel Wriybach hat 8: cbcnl'rdlge, »» Häuser mit c>n>>» und nn! <wci Tto^wcrfen, — das V>crtV< S<<wsq>ass bt <«!! Hs mu »trogcschoß, «i m>t cinc», u»0 5 not zwc>
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Grätz Ein naturhistorisch-statistisch-topographisches Gemählde dieser Stadt und ihrer Umgebung
Titel
Grätz
Untertitel
Ein naturhistorisch-statistisch-topographisches Gemählde dieser Stadt und ihrer Umgebung
Autor
Gustav Schreiner
Verlag
Verlag Franz Ferstl'sche Buchhandlung
Ort
Graz
Datum
1843
Sprache
deutsch
Lizenz
PD
Abmessungen
11.55 x 20.25 cm
Seiten
638
Schlagwörter
Graz, Steiermark, Stadt
Kategorien
Geschichte Chroniken
Geschichte Vor 1918
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