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Grätz - Ein naturhistorisch-statistisch-topographisches Gemählde dieser Stadt und ihrer Umgebung
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ler Wolsgang Sckrain (siehe S. 162 und 215') den Jesuiten Viller mit einem Gefährten »ach Gräh, die, da man in Grätz von dieser Sendung wußte und gegen den Orden sehr erbittert war, als Ritter verkleidet bei dem (^rU'erioge eingeführt wer- den mußten und von ,<>arl bald so liebgewonnen, das! sie auch erkannt von ihm berathen wurden. Die Folge dieser Bespre- chungen war, das! im I. 1573 eine größere Anzahl von (Glie- dern der Gesellschaft Jesu von dem Herzoge förnllich berufen, ihnen der Pfarrhof und das >;irchlein der heil. Katharina nächst St. Aeguden eingeräumt, der Orden, ungeachtet die Landständc auf dem Landtage zu Brück an der Mui (1575) seine Ent- fernung dringend verlangten, beibehalten; ihm auf der Stätte des Pfarrhofes ein großes Kollegium erbauet, eine Akademie (Universität) gestiftet und ihm übergeben, die Hoftirchc über- antwortet und von da an das ganze Schul- und Studienwesen, die C'ruehungs- und die Religicns-Angelegenheiten lm ganzen Lande von ihm geleitet wurden. Von da an blieb der Orden bis ni seiner am 6. Sept. 1773 erfolgten Aushebung, ni wel- cher Aeit i>n luesigen h'ollegium 123 (Glieder vereinigt waren, lm Vesihc großer C>>üler, der Universität, des Fellinandenms, des Gonvictcs und des Iosepbinums, im Vertrauen aller Oro- ßcn u. s. w. Noch lange bekleideten eimelnc Glieder des Or- dens mehre Lehrämter, bis auch die ältesten aus ihnen nach und nach ausstarben. Fünf und fünüig Jahre, »wei Monate und sechzehn Tage nach der Aushebung des Ordens bewilligte K. Franz I. am 22. November 1A2A die Wiedereinführung desselben in Steiermark, und genehmigte'), daß in dem leer- stehenden Piaristenkloster Ui Gleisdorf im Naabthale ein Jesui- ten-Novi;iat aus drei oder vier Priestern und <wanug Novi- zen, mit der Dotation jährlicher 2<>0 st. C. Vt. für jeden der- selben, und fünf kaienbrüdern, jeder mit 15N st. dotirt, er- richtet werde. Am 4. Mai 1l?29 trafen die ersten Glieder die- ses Ordens in Glcisdorf ein. Als aber bald darauf der Pro- >.'in)ial der Piaristen die Erklärung abgab, daß er das Kloster im I. I83U selbst wieder ;u besetzen im Stande sein werde, befahlen Te. Majestät mit allerhöchster Entschließung vom 2!>. Juli 1829 die anderweitige Unterbringung derselben. Zu Au- fangs November dieses Jahres übersiedelten daher die Jesuiten nack Grätz, allwo sie anfänglich im linken Eekhause (Nr. ?^<)> der Ziinendorfgassc ihre gemietete Wohnung naymcn, bis auf ») M>t «llcrhochster Entschließung vom 5, u„V 3». Iaimcr
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Grätz Ein naturhistorisch-statistisch-topographisches Gemählde dieser Stadt und ihrer Umgebung
Titel
Grätz
Untertitel
Ein naturhistorisch-statistisch-topographisches Gemählde dieser Stadt und ihrer Umgebung
Autor
Gustav Schreiner
Verlag
Verlag Franz Ferstl'sche Buchhandlung
Ort
Graz
Datum
1843
Sprache
deutsch
Lizenz
PD
Abmessungen
11.55 x 20.25 cm
Seiten
638
Schlagwörter
Graz, Steiermark, Stadt
Kategorien
Geschichte Chroniken
Geschichte Vor 1918
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