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Grätz - Ein naturhistorisch-statistisch-topographisches Gemählde dieser Stadt und ihrer Umgebung
Seite - 272 -
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Seite - 272 - in Grätz - Ein naturhistorisch-statistisch-topographisches Gemählde dieser Stadt und ihrer Umgebung

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272 j dieses Jahrhunderts dem uni die Pomclogie in Steiermark hochverdienten Freiherrn Albert von Moscon gehörte. Einer besonderen Veachlung ist derzeit die Anlage des Kunstgärtncrs Fran; Matern (nächst der alten Schießstäitc iin Hause Nr. 289) würdig, welcke den Zweck hat, millelst (Ein- führung, (5n>ehu!!g und ?Iufstellung aller durch Früchte, Blat- ter und Blüten intercssanicn in- und ausländische» Ge>vächse den Sinn für die Schatze Flcrcns und Pomoncns zu wecken und den Liebhabern derselben die Anschaffung der Samen oder lebenden ßremplare zu erleichtern. Man findet dort in meh- ren Glashäusern die herrlichsten Pstan;en alisgestellt, ausier- dcm aber auch noch bedeutende Anpstainungen von Obstbäu- men u. dgl. »n. — Ferners ist in dieser Vorstadt noch die dicht am linten User der Mur zunächst der Frcschau nach dem Dr. Ncuhcld so benannte Neuholdaue zu erwähnen, die eine liebliche ?!ue ist, die einst sehr häufig besucht wurde, ietzt es aber nicktt mel'r ist, obgleich die Nähe der rauscku'nde» Mur, das üppige Grün der Wiesen und die '.'ielen schatten- reichen Vaumgruppen, so wie die wohllhuende Stille der gan- zen idyllischen Gegend, die nur durch den Gesang der Vögel unterbrochen wird, dem Freunde der ländlichen Natur recht viele Genüsse gewähren. — Schließlich gehört diesem Viertel auch der größte, nach lein heil. Petrus benannte Gottesacker (siehe S. l<)7) der Stadt an. Die St. Leonhardcr-Vorstadt. Der über glatte Vachkiesel im lieblich beschatteten Vette eilig dalnnfticsiende St. Lconharderbach scheidet das Viertel Schörgelgasse von dieser Vorstadt, welckc in die drei Viertel St. ^ecnhard, Geidcrf und Graben zerfällt und eine der aus- gedclnucstcn Vorstädte von Grätz, jedenfalls die größte des linten Murufers, ist. Tiefe Vorstadt war öfter einem von Osten herstrcmendcn Feinde Preis gegeben, so z. V. wurde sie im I. 1480 im Kriege mit den Ungarn zerstört und lag nebst Liebenau, der Vurg Graben und mehren anderen Ort- schaften der Umgebung lange in Schutt. ») Das Viertel St. Lconhard wird vcm Krcisbache durchschnitten, vom St. Leonharderbaclie berührt und durch eine Menge ttcincr Gärten belebt, deren fast jedes Haus einen besitzt. Dieses Viertel hat ebenfalls tei-
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Grätz Ein naturhistorisch-statistisch-topographisches Gemählde dieser Stadt und ihrer Umgebung
Titel
Grätz
Untertitel
Ein naturhistorisch-statistisch-topographisches Gemählde dieser Stadt und ihrer Umgebung
Autor
Gustav Schreiner
Verlag
Verlag Franz Ferstl'sche Buchhandlung
Ort
Graz
Datum
1843
Sprache
deutsch
Lizenz
PD
Abmessungen
11.55 x 20.25 cm
Seiten
638
Schlagwörter
Graz, Steiermark, Stadt
Kategorien
Geschichte Chroniken
Geschichte Vor 1918
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