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Grätz - Ein naturhistorisch-statistisch-topographisches Gemählde dieser Stadt und ihrer Umgebung
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lien den Spiegel eines stillen Teiches, verbreiten erquickende Schallen i»! hol'en Sommer und wechseln mit freundlichen: )>ebengclände und Fruchtbaumpftainungen ab, die iin ^rül'- ling durch ibrcn malerischen Blütenschmuck, im Herbste durch ihren Früchlereichthum das Auge erquicken; üppig rankendes (Gebüsch, bald in Neihen geigen, bald in einzelne Gruppen verlheilt, erböht die tausendfältigen Äleize der friedlichen und freundlichen Natur, die in diesem Park in ursprünglicher Le- benokräftigkeit wallet und selten durch die Schere des Gärt- ners gebügelt wird. Auf dem höchsten Puncte desselben, der schon ans der Hohe des Rosenbcrges liegt, entfaltet sich bei einem nach Schweizer-Art gebauten Wcinbergliäusckcn eine Aussicht über Stadt und Land, die zu dein Schönsten gel'ört, was die Hingebungen dieser an schönen Fcrnsichten, so über» aus reichen Stadt irgend zu bieten vermögen. Ein Pförtchen in der Bretterwand, welche den Garten umschließt, führt unmittelbar auf jenen lieblichen Punct die- ses Berges, «cn wo ans sich Maria-Trost sc ieigt, wie ein dem Werke beigegcbener Stahlstich es darstellt. Von hier ge- langt man, am Panorama Hofe (Nr. 964) vorüber, durch das Minoritenschlößchen (Nr. 839) hindurch theils zur Rose und tbeils nach Mar ia -Grün . Ein Theil dieser Vc- silzungen gehört noch ;u diesem Viertel, allein der Panorama- bof und die mit ilnn in gleicher Fluckt liegenden Besitzungen, welche sich westwärts absenken, gehören schon zu dem e) Graben - Viertel, welches 24 Gassen und 387 Häuser umfaßt, worunter sich 235 ebenerdige Gebäude, 137 Häuser mit einem und 15 mit zwei Stockwerken über dem Erdgesäioße befinden. Diesem Vier- tel gebührt unstreitig vor allen übrigen Stadtthcilcn der Preis der Anmuth und Lieblichteil ob seiner unbeschreiblich reifenden Lage inmitten von üppigen Wiesen, die durch mchre Mülil- gänge bewässert werden; am Fuße freundlicher Nebengelände, zwischen deren üppigen Ranken niedliche Lust- und Weinberg- Häuschen verstreut liegen; in anmuttiigen Thälern, deren Berg- abdängc bis oben lnnans mit i?bstbaumpsta>nungen, kleinen Wäldchen und lebendigen Zäunen auf das malerischeste beseht sind und aus höheren Bergen, von deren jedem man sich einer, köstlichen Aussicht über das fruchtbare Gratzcrfeld, den grü- nen Strom und die ganze lachende Landschaft erfreuet.
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Grätz Ein naturhistorisch-statistisch-topographisches Gemählde dieser Stadt und ihrer Umgebung
Titel
Grätz
Untertitel
Ein naturhistorisch-statistisch-topographisches Gemählde dieser Stadt und ihrer Umgebung
Autor
Gustav Schreiner
Verlag
Verlag Franz Ferstl'sche Buchhandlung
Ort
Graz
Datum
1843
Sprache
deutsch
Lizenz
PD
Abmessungen
11.55 x 20.25 cm
Seiten
638
Schlagwörter
Graz, Steiermark, Stadt
Kategorien
Geschichte Chroniken
Geschichte Vor 1918
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