Web-Books
im Austria-Forum
Austria-Forum
Web-Books
Geschichte
Chroniken
Grätz - Ein naturhistorisch-statistisch-topographisches Gemählde dieser Stadt und ihrer Umgebung
Seite - 282 -
  • Benutzer
  • Version
    • Vollversion
    • Textversion
  • Sprache
    • Deutsch
    • English - Englisch

Seite - 282 - in Grätz - Ein naturhistorisch-statistisch-topographisches Gemählde dieser Stadt und ihrer Umgebung

Bild der Seite - 282 -

Bild der Seite - 282 - in Grätz - Ein naturhistorisch-statistisch-topographisches Gemählde dieser Stadt und ihrer Umgebung

Text der Seite - 282 -

Auck durch dieses Viertel sübrt, >.'o>n äußersten Ende des gros-en Glacis weg, eine lange vielfach gewundene, in den eigentlichen und den öderen (Graden geseilte Oiaffc bis an die Steindruck-'„'inie, welche am Fuße des felsigen ÄeinerkogelS liegt. In dieser Straße begegnet man merst der Pfarrkir- che ') zum heil. Johann dem Täufer am (Kraben, welche rechts in einem von einer Allee besetzten Seitengäs-chen stcbt, einst Ul einem Kapu;inerrloster gehorte und i,n I. 17>>7 in eine Pfarrkirche umgewandelt wurde. Das Kloster der Ka- puziner allhier wurde, ungeachtet bereits ein anderes Kloster dieses Ordens (siehe S. 19?) in Grätz bestand, durch den Hcfkammcr - Präsidenten K. Ferdinands III., Sigmund Lud- wig (trafen von Dietrichstein nnd seine (Gattin» Zinna, eine geborne (Gräfin» von Meggan, im I. l!>48 anf dem Grun- de, welchen eine Hräfinn von Kinstu und eine Edle von Hany hergaben, gegründet, am 28. August durch den Bischof von Sc- ckau Ichann Mar Grafen von Altringcr der (Grundstein ge- legt, und die vollendete Kirche durch eben diesen Oderhirten, ob der auf den folgenden Tag cinderaumten O'rdhultignng des Thronfolgers Ferdinands IV., am 27. August 1651 auch einge- weiht. Die Mönche dieses Klosters unterhielten eine Tuchfabrik, woraus sie alle Kloster Innerösterreichs mit dem nötlngen Tuch versal'cn, und besorgten auch den (''»ctieodienst in der Kirche der deutschen Ordensherren am Leech. Aufgehoben wurde das Kloster (Nr. 1050) im I. 1783, welches nun zur Wohnung des Pfarrers, seiner Hülfsgeistlichen uud ;ur Schule dient. Die mit einem Ilhrll'urme versehene Kirche besitzt am Hcckaltar ein selir gutes Bild von Anton Iandl"), den heil. Ichann den Täufer darstellend, das durch den geschietten Via- ler und Nestaurateur Johann Be'.'er gereinigt, nun wieder in erneuter Schönheit strahlt. In der Sakristei ist das I'.cco Iiomo von Petrus de Pomis, ein Vermächtnis! des Directors I. Stark, ein in kräftigen Schatten gemalter Kopf, einer näl'e- rcn Betrachtung werth' die Seitentapelle der linken Wand l'at auch ein gutes Bild, Christus mit dem Herren vor der Brnst, eine Darstellung, die man seit einigen Iahnn fast überall antrifft, von Joseph Wonsidler. i> Das Sckiiif hat eme Länge von <o Klafter 6 Zoll un!> eine Vreitc v«» 5 Klafter « Zoll. Das lll,or ist 3 Klafler » Zchuh « Zoll lan,, u,il> « Klafter l Zoll br>,t, uno hat emen Flachenraun, von «^ Klaiter 3 Schul) >a Zoll: es las» sonnt »«: Menschen. ?> Historien- uno Portr>iln>a!er, qeboren <n Wratz >??:, gestorben an> ?, Mai lüuä; cr Iiatie sich unier 0er Le,t„„>, oes bekannten ÄNalcr» üranz Palko >n Vrunn ,n seiner Kunst »ecoollt»m,»net.
zurück zum  Buch Grätz - Ein naturhistorisch-statistisch-topographisches Gemählde dieser Stadt und ihrer Umgebung"
Grätz Ein naturhistorisch-statistisch-topographisches Gemählde dieser Stadt und ihrer Umgebung
Titel
Grätz
Untertitel
Ein naturhistorisch-statistisch-topographisches Gemählde dieser Stadt und ihrer Umgebung
Autor
Gustav Schreiner
Verlag
Verlag Franz Ferstl'sche Buchhandlung
Ort
Graz
Datum
1843
Sprache
deutsch
Lizenz
PD
Abmessungen
11.55 x 20.25 cm
Seiten
638
Schlagwörter
Graz, Steiermark, Stadt
Kategorien
Geschichte Chroniken
Geschichte Vor 1918
Web-Books
Bibliothek
Datenschutz
Impressum
Austria-Forum
Austria-Forum
Web-Books
Grätz