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Grätz - Ein naturhistorisch-statistisch-topographisches Gemählde dieser Stadt und ihrer Umgebung
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Viertel gehört auch ein Thcil des Rosenberges, an dessen west- lichem Fuß, so wie auf seinen Höhen sich mehre Landhauser vor- finden, die eine unbeschreiblich liebliche Lage haben; darunter ist das Echlcßcken Grabenbcfen, als eine ehemalige Besitzung der Herren von (graben, eines ausgestorbenen Adelsgeschlech- tes, nach dem das ganze Viertel benannt worden sein soll, ge- schichtlich die merkwürdigste. 8- «. Die Murvorstadt liegt, der Stadt gegenüber, durchaus in der Flache und nimmt den am rechten Ufer der Mur gelegenen Theil von Grätz gan; ein. Sie ist die älteste aller Vorstädte, von welcher schon Her- zog Ottokar V. (VI I ) in einem dem Stifte Nein verliehenen Gnadenbricfe um das Jahr 1164 Meldung mackt; damals schenkte er nämlich Gcrlach, dem ersten Abte des Stiftes, drei Grundstücke in dieser Vorstadt') , wo bereits mehre Häuser gewesen sind. Es wird zwar in iencr Urkunde keineswegs die Vorstadt näher bezeichnet, allein dennoch ist es sehr wahr- scheinlich, daß diese gemeint sei, weil man von ihr weiß, daß sie zuerst eine eigene Pfarre bekommen und sich so rasch ver- größert habe, daß im I. 1479, zu welcher Zeit es in der Steiermark sehr unruhig war, die Hungarn weit ins Land hereinstrciftcn, und auch die Türken mit Ilebcrsällcn drohten, K. Friedrich IV. in einer zu Grätz am 27. August ausgefer- tigten Urkunde den Vcwohnern dieser Vorstadt erlauben mußte, ihre zahlreichen Häuser und Gärten samnn der Kirche zu 2t. Andrä mit Gräben, Zäunen und anderen Vcfestigungsmilieln bis an die Mur einzufrieden, zu welchem Ende er ihnen zur Bestreitung dieser Arbeit durch die nächsten zehn Jahre alle Steuern ic. erlief;. Diese Vorstadt zerfällt in sechs Viertel, die da sind: ») Das Viertel Berg-Kalvarie, der nördlichste Tlieil von Grätz, so genannt nach dem Kalva- ricnberge, der dicht an der äußersten Gränze des Pomöriums liegt, umfaßt 10 Gassen, die von einander durch Hulhwciden und Gärten, Mühlgangc und Aecter getrennt sind, und 121 Häuser, davon nur 2 zwei und 17 ein Stockwerk über dem Erdgeschoß« haben, alle übrigen nur aus einem solchen bestehen. >i> zukurliann l^ 25tr> (irnoce lila, certlzyus t«rmini« n
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Grätz Ein naturhistorisch-statistisch-topographisches Gemählde dieser Stadt und ihrer Umgebung
Titel
Grätz
Untertitel
Ein naturhistorisch-statistisch-topographisches Gemählde dieser Stadt und ihrer Umgebung
Autor
Gustav Schreiner
Verlag
Verlag Franz Ferstl'sche Buchhandlung
Ort
Graz
Datum
1843
Sprache
deutsch
Lizenz
PD
Abmessungen
11.55 x 20.25 cm
Seiten
638
Schlagwörter
Graz, Steiermark, Stadt
Kategorien
Geschichte Chroniken
Geschichte Vor 1918
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