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Grätz - Ein naturhistorisch-statistisch-topographisches Gemählde dieser Stadt und ihrer Umgebung
Seite - 287 -
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Seite - 287 - in Grätz - Ein naturhistorisch-statistisch-topographisches Gemählde dieser Stadt und ihrer Umgebung

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geweiht. Die Christusstatue auf dem Altare diesem Stiege ist von dem Bildhauer Echov. Im Hintergrunde der Kirche') tritt hinter dem Hochaltäre der Fels des Berges in sie hinein und ist alldcrt geschickt zur Versinnlichung der Gcfangcnnehmung ssl'risti am Oelberge benutzt. Von Gemälden ist in ilir in der rechten Seitcnkapclle nur eine Madonna mit dem siebenden Iesukindlcin bemcrkcnsn'ertl', eine gute Copie nach Van D'.'k. Von den übrigen Kapellen, die theils am Fuße des Ber- ges, theils auf verschiedenen Vorsprüngen und Absahen des- selben angebracht sind und ihm ein sehr eigenthümliäies, ma- lerisches Ansehen gewähren, kam später eine nach der andern binui, ni deren Erbauung der Besuch, welchen K> Leopold I. im Octcber des I. 1660 diesem Orte abstattete, nicht wenig beitrug; indem hierauf scwol ei, als auf seinen Vcfchl auch die k. k. Hofkannner und nach ihrem Beispiele auch mehre Pri- vatpersonen dieselben erbauten. — Unter diesen ist die an der westlichen Seite des Verges stehende ovale Tivinaskapclle die größte und vonüglichste. Zu ihr legte auf die Bitte der Grä- tzer-Bürgerschaft der Bischof von Seckau, Rudolph Joseph Graf von Thun, am 2l. Man 1694 den Grundstein und weihte sie auch am 23. April 1701 ein. Im I. 1803, wie das Chronograpbicon") über dem Eingange ainudeuten scheint, wurde sie erneuert. Höchst wahrscheinlich erlnelt sie damals durck Matliias Schiffer die n! ^'i^co gemalte Decke, welche die Himmelfahrt Maria darstellt. 'An der rechten Seitenwand hängt auch ein gutes Bild, welches die bei il'rem göttlichen Scbne für die armen Seelen im Fegefeuer fürbittendc Ma- donna darstellt. Schade, daß das Bild schon ziemlich viel ge- litten hat. Der Kirche ninachst liegt der freundliche Pfarrbof (Nr. 70) und hinter ihr der dritte Gottesacker der Stadt Gratz. Von den übrigen diesem Viertel angehörenden Gebäuden sind nur eine Papierfabrik (Nr. 23 nnd 24) und mehre große Mahlmühlen (Nr. 25 und 34) bcmcrkmswerih. >> T>lc K,rche >st n Kl.nti'r 3 Schuh « Zoll la»q u»!> « Klafter brcit . um- !,U,t cm.n Flach.,ir^um von H, Klaftcr 3 Schuh u»t> rcrmag zu glei- cher Zc,t «i« Pcrsonc» axfzunehnie». Q Butter Gottes, v»ll dcr Gnaden, erquicke die Betrübten.
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Grätz Ein naturhistorisch-statistisch-topographisches Gemählde dieser Stadt und ihrer Umgebung
Titel
Grätz
Untertitel
Ein naturhistorisch-statistisch-topographisches Gemählde dieser Stadt und ihrer Umgebung
Autor
Gustav Schreiner
Verlag
Verlag Franz Ferstl'sche Buchhandlung
Ort
Graz
Datum
1843
Sprache
deutsch
Lizenz
PD
Abmessungen
11.55 x 20.25 cm
Seiten
638
Schlagwörter
Graz, Steiermark, Stadt
Kategorien
Geschichte Chroniken
Geschichte Vor 1918
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