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Grätz - Ein naturhistorisch-statistisch-topographisches Gemählde dieser Stadt und ihrer Umgebung
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Seite - 288 - in Grätz - Ein naturhistorisch-statistisch-topographisches Gemählde dieser Stadt und ihrer Umgebung

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l>) Das Vicrttl Lcnd, welches sciuen Namen von dem Anlanden der Flöße und Plät- ten erhielt, das früher lner geschah, ist derjenige Thcil von Grätz, welcher die wenigsten Merkwürdigkeiten enthält. Es be- steht aus einem Platze, der aber zwischen diesem und dem näch- sten Viertel getheilt ist, 9 Güssen und 28!) Häusern, von de- nen nnr 8Ü ein Stockwerk über dein Erdgeschosse, die übrigen aber nur Parterre-Wolmungen haben. Der Lendplatz ist zwar groß, aber, unregelmäßig und nur zum Theile gepftastett; er wird von der Wien-Tricstcr - CcmmerUal - Haupt- „„d Post- straßc durchschnitten. Auf ihm liegt die große t. t. Artillerie- Kaserne (Nr. 321), ein Eigentl'um der Grätzer-Stadtgemein- de, und eine Denkfaule, welche von der Bürgerschaft bei Ge- legenheit der Pest im I. 1680 errichtet wurde. Dieses Nebel war aus Ungarn nach Oesterreich eingeschleppt werten und verbreitete sich in dem genannten Jal're auch in die Steier- mark. Das Lendvierlel ist ob des Militärs und Frachlsuyrwe- scns sehr lebhaft (siehe S. 117 und 118). e) Das Viertel Maria-Hüls, das schönste aller sechs Viertel des rechten Murufers, umfaßt ;wei Plätze, 18 Gasse» und 197 Häufer, unter denen sich 52 ebenerdige, 87 Häuser mit einem, 45 mit uvci und 13 mit drei Stockwerken über dem Erdgeschoß« befinden. Aus dem m dieser Vorstadt gehörigen Theile des Lendplatzcs ist die Dosenfabrik (Nr. 464) und in der Gasse das sogenannte alte Maria-Hülserl'aus (Nr. 486) schon ob seiner besonderen schloßartigcn Bauart und auch darum noch bemertensweltl', weil es früher den Grafen von Äronegg gehörte. Ilnn gegen- über liegen in einem Hofranme die Häuser Nr. 481 u. 482, welckie deschalb erwähnt werden müssen, weil in ihnen bis zum I. 1775 das sogenannte Ioi'epl'inum (siehe S.22I) war; so hieß nämlich ein im I. 1744 von den Bürgern von Straß in Grätz gcstistctes Erziehungs - Institut für arme Studierende, das ebenfalls unter der Aufsicht der Jesuiten stand. — Dieses Haus kehrt die südliche Seile einem Platze zu, der dem Schlcß- berge gegenüber am rechten Ufer der Mur liegt, als solcher unbenannt und überhaupt unregelmäßig ist. Zunächst der Mur steht an diesem Platze das magisi ratliche Ockonomie- Gcbäude und Feuerlösch-Requisiten-Depot (Nr.489), welches in den Jahren 1828, 1839 und 1840 mit einem Ko-
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Grätz Ein naturhistorisch-statistisch-topographisches Gemählde dieser Stadt und ihrer Umgebung
Titel
Grätz
Untertitel
Ein naturhistorisch-statistisch-topographisches Gemählde dieser Stadt und ihrer Umgebung
Autor
Gustav Schreiner
Verlag
Verlag Franz Ferstl'sche Buchhandlung
Ort
Graz
Datum
1843
Sprache
deutsch
Lizenz
PD
Abmessungen
11.55 x 20.25 cm
Seiten
638
Schlagwörter
Graz, Steiermark, Stadt
Kategorien
Geschichte Chroniken
Geschichte Vor 1918
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