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Grätz - Ein naturhistorisch-statistisch-topographisches Gemählde dieser Stadt und ihrer Umgebung
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289 stenaufwande von 12,6ft!) st. C. M. aufgeführt und dem durch die Benennung bezeichneten Zwecke gewidmet worden ist. Zur besonderen Zierde gereicht diesem vom Volke so ge- nannten Maria-Hülfcrplahe die Kirche gleiches Namens, an die sich der Ccnvent der Minoriten (Nr. 48? und 488) anschließt. — Die Mincriten hatten, da sie sich, bis auf einige wenige Ordensglicder, nicht bequemen wollten, die Re- formen des Franciscaner > Ordens anzunehmen, im I. 1515 (siebe S. 191 und 192) ihr Kloster in der Stadt den Francis- canern einräumen und nach Maria-Hüls übersiedeln müssen'), allwo sie von Sc'.'fried Herrn von Eggenberg in sein Som- merhaus aufgenommen wurden, in dessen Haustapelle sie lange ihren Gottesdienst verrichteten. Erst im Anfange des sicb^elm- ten Jahrhunderts wurde von K. Ferdinand II, und seiner Gat- tinn Maria das Kloster sammt Kirche auf dem von dein Frei» Herrn Johann Ulrich von Eggenderg, der auch die Baumate- rialien herschaffte, dazu gegebenen Grunde und Boden gegrün- det; die Kirche aber erst im achtzehnten Jahrhunderte ganz so ausgebaut, wie sie gegenwärtig sich ,eigt. Diese Pfarrkirche"), dnrch eine reiche, doch eben nickt überladene Fa>'adc ausgezeichnet, kündigt sich äußerlich als eine der schönsten Kirchen nenitalischen Stuls an. Die Säu- len und Pilaster korinthischer Ordnung, welche die Schauseite und die dem Eingange zunächst vor die Fronte des Convents stark vortretende Evangelicnseite, eben so wie die beiden schön gezeichneten, hohen, im I. 1742 erbauten Tlmrme zieren, in denen Glocken sich befinden, die ans türtischen Kanonen ge- gossen sind, welche die Kaiserinn Maria Theresia im I. 1759 der Kirche verehrte; die Statuen der Engel, Heiligen und der Madonna mit dem Kinde; einzelne an geeigneten Orten auf- gestellte Vasen, und Zuoberst am Giebel die Gruppe des den Fürsten der Finsternis!, den Vater der Lüge und des Irr- thums stürzenden Erzengels Mickael, woran man wieder den Gründer erkennt, bilden ein architektonisches Ganzes, auf dem der Vlick stets mit Wohlgefallen ruht, und das gleich der Fa- sade der Stadtpfarrkirche gepriesen zu werden verdient. — Dem Aeußeren entspricht das Innere nur zum Theile. Hier findet >) Seite >9l iss Na,t >?<5 zu lesen: !5l5, l) D»>s Tchiff der Kirche ,st <: Klaftcr lanq und !» Klafter breit; »as Prc-i' i iterium hat e,„c L,,n>ie vc>,i : Klafter 2 Fuß und eme Nre,te von 2 Klafter , Schuh; cui 5l,,chc»,N!<l< von <?o K!«!trr l Schuh unl> fastt >:«0 Personen. 19
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Grätz Ein naturhistorisch-statistisch-topographisches Gemählde dieser Stadt und ihrer Umgebung
Titel
Grätz
Untertitel
Ein naturhistorisch-statistisch-topographisches Gemählde dieser Stadt und ihrer Umgebung
Autor
Gustav Schreiner
Verlag
Verlag Franz Ferstl'sche Buchhandlung
Ort
Graz
Datum
1843
Sprache
deutsch
Lizenz
PD
Abmessungen
11.55 x 20.25 cm
Seiten
638
Schlagwörter
Graz, Steiermark, Stadt
Kategorien
Geschichte Chroniken
Geschichte Vor 1918
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