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Grätz - Ein naturhistorisch-statistisch-topographisches Gemählde dieser Stadt und ihrer Umgebung
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Kloster der barmherzigen Vrüdcr (Nr. 527), einer Stif- tung des Kaisers Matdias, wo',u der Ercherzog Marimilian Ernst, Bruder des Erchcnogs Ferdinand II., die Veranlassung gab. Es N'ar nainlich der Erstere in Gesabr, ob einer unglück- lichen Vldcrlaß den Arm zu verlieren; da rietl, man dem lie- hen Kranken den als Ant in grosicm Nufc stehenden Gene- ralvicar dieses Ordens, Gabriel Ferrara, von Wien kommen zu lassen. Es geschalt, der Arm wurde gerettet und der Kranke wieder hergestellt. Aus Dankbarkeit gründete» die l'eiden Brü- der im I. 1615 hier ein Kloster, wem Ioliann Ulrich Frei- herr von Eggcnberg den Grund und Vodcn licrgab. In seine gegenwärtige Gestalt wurde das Kloster nach der Aufschrift'), welche an ibm zu lesen ist, erst im I. 1777 gebraut. Im Nefectorium desselben ist manches Merkwürdige, als: die hübschen Plafondgemälde von Malerno'), die ^Udnisse des Erzherzogs Max Ernst, des Ordensbruders Gabriel Fer- rara, und ein großes Abendmal von Martin Schmir, in wel- chem die Kindlickkcit des cuienden Petrus und die rulnge Milde des Erlösers so rührend ausgedrückt sind. — Dac> Gebäude steht auf derselben Stelle, auf welcher vordem die Missetliater hingerichtet wurden, und noch heut >u Tage siebt man am Hintergründe des Klostergartcns an dessen Mauer das Erucifn, vor dem sie ilir letztes Gebet verrichteten und in dessen Ange- sicht sie ihr Leben verloren. Tas Kloster schließt sich unmittelbar an die Kirche an, der ein schlanker Ulnchurm, der sich über der einfachen und nicht unschönen Facade erhebt, zur Zierde gereicht. In ihr feiert ein Thcil der Garnison ilnen sonntägigen Gottesdienst und der Mnsikverein zuweilen seine kirchlichen Productionen. Drei um sieben Stufen über das Ttraßenpftaster erl'öl'te Tlni- rcn führen in das Innere derselben, das geräumig und »eil ist, einen Flächenraum von 142 Klafter 2 ^uß und 4 ,',oll die Fürsorge l>ci Allmächtiqc», >? Grc,<<>»ul!> »er N'^cntcn, D^c V>',!>uNc der Stande, I),c B>>r»,hcrz,>itc,l der Wohltäter Osi 'dlN d,lsr Gcdal^c wiclcr «) Aus Com«, welcher um l?o» blühte.
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Grätz Ein naturhistorisch-statistisch-topographisches Gemählde dieser Stadt und ihrer Umgebung
Titel
Grätz
Untertitel
Ein naturhistorisch-statistisch-topographisches Gemählde dieser Stadt und ihrer Umgebung
Autor
Gustav Schreiner
Verlag
Verlag Franz Ferstl'sche Buchhandlung
Ort
Graz
Datum
1843
Sprache
deutsch
Lizenz
PD
Abmessungen
11.55 x 20.25 cm
Seiten
638
Schlagwörter
Graz, Steiermark, Stadt
Kategorien
Geschichte Chroniken
Geschichte Vor 1918
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