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Grätz - Ein naturhistorisch-statistisch-topographisches Gemählde dieser Stadt und ihrer Umgebung
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I gan; unverändert in der altdeutschen Art, wie es ;u Anfang des sü»f,ebnten Jalirliunderts aufgeführt wurde. Das Gewölbe der 9 Klafter 2 Schul, langen, 3 Klafter 3 Schul, und 6 Zoll breiten Kirche, die ein Flächenmaß von 33 Klafter 2 Fuß 8 Zoll umfaßt und demnach bei 267 Menschen zu fassen ver- mag, ist durch die vortretenden Gurten in cblcnge Felder ge- tlicilt, deren erste« an den Seitcnwändcn auf Halbsäulen ruhen. Die drei Altäre derselben besitzen gute wilder: am Hockaltar die Ausgicßung des heil. Geistes, rechts den heil. Johann von Nepomut und links den heil. Cajetan, worunter besonders das letztere ein sehr gelungenes Gemälde ist, das man mit Wohlgefallen betrachtet. Nur wenige schritte weiter vor gelangt man zur Pfarr- kirche von St. Andrä ' ) , neben der vordem die Tomini' tancr il)r Kloster hatten, welche, nachdem sie die alle Stadt verlassen mußten (/»ehe S. 186), anfänglich den an die alle Pfarrkirche zu St. Andrä stoßenden Pfarrhof belogen, später aber die Erlaubnis, erhielten, die Kirche sowol als das Klo- ster von dem in Italien und Deutschland gesammelten Almo- sen ui erbaue», was im Jahre 1627 geschah. Dieses Kloster enthielt schon vom Anfange des siebzehnten Jahrhunderts an das General - Studium der ganzen Provinz des Dominikaner- Ordens, und zunächst demselben um die Kirche lag der alte Gottesacker der Stadt, auf dein viele edle Protestanten der angesehensten Geschleckter des Landes durck viele Ial're begra- ben wurden, deren ^eichenstcine hier noch lange nach ibrer Verbannung zu sehen waren"). — Da wo jetzt das hübscke Pfarrfchulhaus (Nr. 561) steht, war sonst auf dem Kirchhofe die Kapelle zu St. Anna, wclcke von den ErU'crzogen erbaut worden sein soll. In diesem Kloster verblieben die Dominika- ner bis 18!)^, in welckem Jahre der Orden auck wieder aus- uelien und in den Mü»;graden wandern mußte (siehe 2. 267), worauf hier im I. 1509 eine k. t. Cadetten-Kaserne (M-. 827) eingericktct wurde. Die Kircke, welcke iel'-i einein Tbrile der Garnison zur Abhaltung ilnce sonntägigen Gottesdienstes dient, enthält des Sehenswcrthen wenig. Das Marunilnim des heil. Apostelü »1 D^fe Kirche ist ?? jUafN'r 5 ?nsi >a»a »no z «l»flcr : Kus, drcit »mfasn c,»c,> 5lach, ,>rau,n ^o,> 1^ 1 K>>>!icr ^ >juü ln Zoll uno l) !>!,,,,, 1>l-l!,i„5 I,>^»ßri>>,!>^ ,,l<",„c, «>i,I>, olc, Frankfurt OM
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Grätz Ein naturhistorisch-statistisch-topographisches Gemählde dieser Stadt und ihrer Umgebung
Titel
Grätz
Untertitel
Ein naturhistorisch-statistisch-topographisches Gemählde dieser Stadt und ihrer Umgebung
Autor
Gustav Schreiner
Verlag
Verlag Franz Ferstl'sche Buchhandlung
Ort
Graz
Datum
1843
Sprache
deutsch
Lizenz
PD
Abmessungen
11.55 x 20.25 cm
Seiten
638
Schlagwörter
Graz, Steiermark, Stadt
Kategorien
Geschichte Chroniken
Geschichte Vor 1918
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