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Grätz - Ein naturhistorisch-statistisch-topographisches Gemählde dieser Stadt und ihrer Umgebung
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296 Andreas, dessen ausdrucksvolles Antlitz allein der unheilvollen Hand eineo Restaurators entgangen ist, bildet das Allarblatt des Hochaltars und ist ein Wert des Malers I. Hackl'ofer'). Vcn demselben Meister, der ein Schüler (5arlo Marattas war, ist auch die heil. Magdalena an der linken Kirchenwaod vor dein Eingänge in die im I. 1719 erbaute Seiientapelle. Die Stellung der von Engeln umgebenen Heiligen, die anbetend in die Knie gesunken ist, und deren wchmuthsvollcs 'Antlitz einen heben Liebreiz wechselt, ist überaus anmutlng und sanst, so wie auch der neben ilir stehende Engel voll himmlischer Sansimulh. Am Eingangsbogen in die rechte Seitentapellc hangt eine sä'menbafte Mutter Gottes, die ein Vermachtniß des Dircctorö I. Start ist. Diese Kirche bekam im I. 1842 ein neues Geläute, deren fünf Glocken, davon die schwerste über ^6 Zentner wiegt, die Dc'5 l!l>i- Stimmung haben. Eine dritte Kirche gel,ört zum Kloster der Elisabe- lhincrinncn, welches im I. 1694 durch Maria Theresia, die Gaitinn des kais. Generals Jakob Grafen von Leslie, eine gcborne Fürstiun von Lichteustein, mit Einwilligung des Kai- sers hier war gestiftet worden. Sie hatte das Wirten dieses Ordens in den Niederlande» kennen gelernt, ihm ein Haus in der Murvorstadt geschenkt und hierdurch de» ersten Anstoß zur Gründung des ältesten iilosters dieses Ordens in Oester- rcich gegeben, das aber von den Schwestern erst im I. 1698 belogen werden konnte. Das daranstosicnde, dein heil. Lorenz geweilttc Kirchlein") wurde im I. 1697 vollendet. Es besitzt das schönste und vorzüglichste aller in Grätz zur Verehrung öffentlich ausgestellten wilder in einer Madonna mit dem Kin- de, welches sich auf dem linken Scitenaltare befindet und von Carlo Maratia") sein soll. Die liebliche Mutter, deren wel>- müthig blickendes Auge mit unbeschreiblicher Liebe auf dein Kinde ruht, hält demselben ein tleineö Kreuz ror, wcrnach eo sein 'artes Händchen ausstreckt, während das andere einen Apfel festhält. Ucber beide Gestalten ist ein Zauber ausgegos- sen, den man jeden muß, aber nickt beschreiben kann. Scha- de, daß die Farben dieses schönen Bildes, welches das Geschenk j Geboren zu Vorau ,m Grätzer,Kreise, !vo er auch um Las Jahr >?<» gestorden ,st >) Es ,st ii K!>>ft^ l Scduh « Zoll la,!>,; i Klafter » Schuh 9 Zoll brc hat »S Klancr « Schuh U Zoll Flache»,»»!! und fasn 3?> Menschen.h K n Sch 2) Geboren zu lianiurano l» Ancona >««6i gcstorden
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Grätz Ein naturhistorisch-statistisch-topographisches Gemählde dieser Stadt und ihrer Umgebung
Titel
Grätz
Untertitel
Ein naturhistorisch-statistisch-topographisches Gemählde dieser Stadt und ihrer Umgebung
Autor
Gustav Schreiner
Verlag
Verlag Franz Ferstl'sche Buchhandlung
Ort
Graz
Datum
1843
Sprache
deutsch
Lizenz
PD
Abmessungen
11.55 x 20.25 cm
Seiten
638
Schlagwörter
Graz, Steiermark, Stadt
Kategorien
Geschichte Chroniken
Geschichte Vor 1918
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