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Grätz - Ein naturhistorisch-statistisch-topographisches Gemählde dieser Stadt und ihrer Umgebung
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— I 29? Z einer Fürstin« von Eggenberg sein soll, unter der Glastascl, welche es bedeckt, immer mel'r und nrebr absterben müssen. Die Krankcnummer des Klosters entfallen auch einige kleine, aber gute Gemälde von Martin Schmid. — Hinter der Kirche und dem Kloster dclmen sich weitläufige Gärten aus, die den Nonnen geliören. Längs dieser Gebäude stießt ein was- serreicher Mühlgang dahin, an den: auch imfern der Kirche das k. k. Transport-S a mmelhaus (Nr. 693), ein ern- stes Haus mit wchlvergittericn Fenstern, liegt, welches früher dem nun längst aufgehobenen Cistcrcienser-Stifte zu Neuberg im oberen Mürzthale der Steiermark gehörte. — Icnscit des Vaches zeigen sich die weitläufigen Gebäude einer bedeutenden Ledergärberei (Nr. 833), deren Hauptcingang der Domi- nikaner-Kirche gegenüber liegt. — Am Ende der Seihergasse befinden sich links eine Quasi - Kaserne der k. k. Artillerie (Nr. 786) und rechts am Mühlgange der ehemalige Eeiyer- l)of (Nr. 537), so genannt nach der nun aufgelösten Karthause zu Seitz in der unteren Steiermark, welcher das Haus einst zugehörte. — An das mit ihr iusammenliängende Gebäude der t. k. Cadettcn - Compagnie schließt sich die große sogenannte Dominikaner-Kaserne (Nr. 828 — 830) mit dem schö- nen Offiziers-Pavil lon, in deren Hof zuweilen Kunstrei- ter ihre Wettrennen halten und andere Künste zeigen. Sie wurde im I. 1812 zu bauen angefangen und von den Stän- den dazu ein Vorschuß gegeben. Zwei andere, die sogenannte kleine und große Lazaret- Kaserne (Nr. 741 und 742), liegen von dieser weit entfernt an der Ttraßgangcr-Linie, vor welcher ein Pulverthurm und Laborirhütteu der k. k. Artillerie liegen, doch gehört nur noch das dortige Nachhaus zum Poinörium. Die letztere Kaserne war einst ein La^arct, wohin zur Zeit einer Pest die von ihr Befallenen gebracht wurden. Sie ist nach Einigen schon 1411 gestiftet und die Stiftung im I. 1647 verbessert, nach An- dern aber erst auf die eindringlichen Predigten des Jesuiten P. Gans gegründet worden. An der Stelle der kleinen Ka- serne befand sich die St. Elisabeth-Kapelle im Lazaret. Zur Pflege der Kranken wurden in demselben stets 12— 15 arme Weiber unterhalten. Geht man vom Transport-Sammelhause durch die Strauchergasse hinaus, welche Zwischen diesem und dem vori- ! gen Viertel gctheilt ist, so gelangt man an einer ob der Pest H im I. 1686 errichteten und mit den Standbildern vieler Hei-
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Grätz Ein naturhistorisch-statistisch-topographisches Gemählde dieser Stadt und ihrer Umgebung
Titel
Grätz
Untertitel
Ein naturhistorisch-statistisch-topographisches Gemählde dieser Stadt und ihrer Umgebung
Autor
Gustav Schreiner
Verlag
Verlag Franz Ferstl'sche Buchhandlung
Ort
Graz
Datum
1843
Sprache
deutsch
Lizenz
PD
Abmessungen
11.55 x 20.25 cm
Seiten
638
Schlagwörter
Graz, Steiermark, Stadt
Kategorien
Geschichte Chroniken
Geschichte Vor 1918
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