Seite - 298 - in Grätz - Ein naturhistorisch-statistisch-topographisches Gemählde dieser Stadt und ihrer Umgebung
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ligen gezierten Tentiaulc vorüber, durch den sogenannten Wei-
ßeneggcr-Hof, der seinen Namen von der adeligen Familie
gleiches Namens erluelt und einst dem Fürsten von Eggen-
berg gekörte, in die Eggenberqer - Allee und mm Musterl'os
der Landwirthsä'anc. - Gesellsä'asi (Nr. ^»95), davon an einem
andern Orte die Rede sein wird.
Ienseit des Klosters der Elisabechinerinnen fülirt die
Prankcrgasse vor das stattliche Prankerschlößchen (Nr. 649 —
651), Namen, die gewiß von der allen Familie der Freilier-
ren von Prankli stammen, worin jetzt die k. k. Militär-Mon-
turs-Ockonomic-Kommission einen Tlieil ihrer Arbeiter un-
tergebracht bat, und in weiterer Forlsetzung der Wanderung
fül'rt die Fricdhosgasse in den vierten Kirchhof von St. An-
drä, der auch noch innerhalb der Linie liegt.
In diesem Viertel ist außerdem noch eine Posamentir-,
Schnür-, Knopf- und Crepin-Fabrik (Nr. 771) bemertens-
wertl).
e) Das Viertel Grits
breitet sich längs des rechten Murufers aus und liängt durch
die untere Murbrückc (siehe S. 49) mit der Iatominiverstadt
Zusammen. In ikm befinden sich fünf Plätze. Sie sind bis
auf den Griesplatz unbedeutend, welcher sich, zwar in ge-
linger Breite, aber ansehnlicher Länge, <u beiden Teilen der
Tricster-Commeriial-Haupl' und Poststraße dayinüebt, und
eine im I. 168» gesetzte Dentsäule mit Statuen und Bas-
reliefs aufzuweisen hat. T>er Fisch- und der daranstoßende
Nikclaiplatz, beide unfern der mittleren Brücke gelegen,
dienen zum Fifchmartie. Der Gassen hat dieses Tüertel l!>,
und der Häuser 2 l 2, darunter haben nur 43 ein Erdgeschoß,
dagegen 123 über demselben ein, 43 zwei und 3 sogar drei
Stockwerke.
Zu diesem Viertel gehört auch die südliche Seite des
Murplatzes, auf dem nur das Haswaus 'UM sänvar;en (5le-
phanten (Nr. K9I) bemerkenswcrth ist, von dein die Stcll-
wägcn nach Iudenburg, Lcobcn und Äadkersburg ausgehen,
und auch nach anderen Gegenden des Landes Gelegenheiten
zu finden sind. In der von ihm ausgehenden Griesgasse lie-
gen einige gute Einteln-Gasthöfe, als: zum goldenen Engel
(Nr. 964), zum goldenen Ochsen (Nr. 959) und zum heil.
K Florian (Nr. 960).
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Grätz
Ein naturhistorisch-statistisch-topographisches Gemählde dieser Stadt und ihrer Umgebung
- Titel
- Grätz
- Untertitel
- Ein naturhistorisch-statistisch-topographisches Gemählde dieser Stadt und ihrer Umgebung
- Autor
- Gustav Schreiner
- Verlag
- Verlag Franz Ferstl'sche Buchhandlung
- Ort
- Graz
- Datum
- 1843
- Sprache
- deutsch
- Lizenz
- PD
- Abmessungen
- 11.55 x 20.25 cm
- Seiten
- 638
- Schlagwörter
- Graz, Steiermark, Stadt
- Kategorien
- Geschichte Chroniken
- Geschichte Vor 1918