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Grätz - Ein naturhistorisch-statistisch-topographisches Gemählde dieser Stadt und ihrer Umgebung
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Seite - 305 - in Grätz - Ein naturhistorisch-statistisch-topographisches Gemählde dieser Stadt und ihrer Umgebung

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305 im Priestcrbause, 148 Mönche, 125 Nonnen, alle übrigen Sacular-Geistliche, die the l^s an den 10 Pfarren, in welche das Gebiet von Grätz in kirchlicher Hinsicht gelheilt ist, oder an einzelnen Kirchen und Klöstern angestellt waren, oder als Tcficicnten hier leben. An ihrer Spitze stebt der Fürstbischof von Eeckau, der zugleich steicrmärkischer ?andstand und Besitzer der Herrschaften Scckau, Wasserberg :e. ist. — Dem Bischof ist ein Domkapi- tel von sieben Dombcrren beigegeben, welches unter Ottokar, Markgrafen von Steiermark, von Abrabam Grafen >.'cn Vald- cck im I. 1140 in der oberen Steiermark u> Scckau gegrün- det und" im I. 1786 von dort übertragen worden ist, und das Konsistorium desselben bildet. Auch die Leobner-Dio'cese, welche noch immer von dem Bischöfe von Scckau verwaltet wird, hat hier ihren Consistorial-Kanüer, welcher die Geschäfte desselben unter der Oberleitung des Bischofs besorgt. Außer der eigentlichen Pfarrogeistlichkeit bestehen noch eigene Curat- Bcncficicn im allgemeinen Ci'.'il-Krankcnhause, bei den Klö- stern der Nrsuliner-, Elisabelhincr- und Karmeliter-Nonnen; im Armen- und Sieckenbause, im Strafhause; an der wal- schen Kirckc und im Vürgerspital. Unter der Zahl der Mön- che sind: 52 Jesuiten, 32 Franciscaner, 29 Varmhcruge, 18 Mincriten, 11 Vencdictiner u. s. w. Ilntcr den Nonnen sind: 41 Ursulincrinnen, 32 Elisabethincrinnen, 30 barmherzige Schwestern und 22 Karmcliterinncn. Der Adcligcn männlichen Geschlechts wählte man nach dem Conscriptions - Summarium des I. 1843: 76 l; man kann somit die GcsammNahl der diesem Stande angchörigcn Individuen beiderlei Geschlechts immerhin auf 1645 Indivi- duen annehmen. Der hohe Adel, der nicht mehr so reich begütert ist, wie vordem, und auf dessen Gütern auch mehre höchst ergie- bige Quellen dcs Einkommens der Herrschaften anderer Pro- vinzen, z. V. die so einträgliche Schafzucht in Verbindung mit ausgedehntem Kartoffelbaue und Branntwein-Vrcnncrci feh- len, und andere, wie die Vichmästung, nicht in der Art, wie ;. V. im benachbarten Kärnten getrieben werden, ist minder reich als der Adel Vöbmens, Mädrens und Ungarns, und so- mit auch der Aufwand desselben viel geringer hier als dort. Einige Zweige der gräflich Altems'schen Familie, die Grafen von Szap.m,, Herberstl'iu, Saurau, Tictrichstcin, Stürkgh, Stu- benberg, Kcttulinsky, Wagensbcrg, Khuenburg, Wimpfcn,
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Grätz Ein naturhistorisch-statistisch-topographisches Gemählde dieser Stadt und ihrer Umgebung
Titel
Grätz
Untertitel
Ein naturhistorisch-statistisch-topographisches Gemählde dieser Stadt und ihrer Umgebung
Autor
Gustav Schreiner
Verlag
Verlag Franz Ferstl'sche Buchhandlung
Ort
Graz
Datum
1843
Sprache
deutsch
Lizenz
PD
Abmessungen
11.55 x 20.25 cm
Seiten
638
Schlagwörter
Graz, Steiermark, Stadt
Kategorien
Geschichte Chroniken
Geschichte Vor 1918
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