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Grätz - Ein naturhistorisch-statistisch-topographisches Gemählde dieser Stadt und ihrer Umgebung
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Seite - 313 - in Grätz - Ein naturhistorisch-statistisch-topographisches Gemählde dieser Stadt und ihrer Umgebung

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3l3 das wahre Verhältnis! der Geburten uir Sterblichkeit und U'.r Bevölkerung auszumitteln, sind jene der sammiliäien in Grätz conkribirten Mütter, daber ancli ler ',al'lreiä'en weiblichen Dienstboten, die vom Lande gebürtig find, aus Reänning der Hauptstadt zu bringen. Stellt man diese in Ab,ug, so ver- halt sich nach einer Durchsclmitts-Reämung von meinen Jah- ren die Zahl der Geburten von auswärtigen Müttern ni allen, die im Gebärbause erfolgen wie 1 : 1,745. Nun aber zeigen die Ausweise über diese Anstalt, daß vom Ialire 1839 — 1839 inel. 8446 Geburten lebender Kinder') darin vorfielen; folg- lich betragen jene von auswärtigen Müttern 4840, und diese nun abgezogen von der Totaliummc aller Geburten vom Civile: 18,355 — 4840 ergeben sich 13,515 als die rectificirtc Summe aller 19jährigen Geburten"). Dagegen beläust sicl» die Zahl der Gestorbenen in dem- selben Zeiträume, wie früher bemerkt wurde, auf 6774 Män- ner, 7196 Weiber, 13,979 Summe. Soll aber die Verglei- chung der Todten und Gebornen ;u einem richtigen Resul- tate sülncn, so sind von (5'rsteren alle im Gebär- und F'in- dell'ause verstorbenen Kinder in Nbüig ,u bringen, die Gräh nicht angeboren: sie betragen nach einer approrimativen Durch- schnitts-Rechnung in 19 Jahren 329. Die rectificirte Summe aller Verstorbenen beläuft sich daher nach ihrem Abzüge auf 13,659. Im Verlaufe des letzten Dezenniums ergibt sich daher ein Ilcbcrschuß der Sterbefälle über die Geburten, der l.!'» beträgt. Bei Voraussetzung eines stätigcn Mortalitäts-Verl'ält- nisscs würden somit jährlich in Grätz um 13 — 14 Personen mehr sterben, als geboren. Vringt man jedoch in Anschlag, daß öfters durchreisende nicht (5onscribirte in Grätz mit Tod abgeben, so läßt sich die Zal,l der Geburten und Eterbefälle füglich als gleick annehmen. Da die rectificirie Mittel,ahl der jährlichen Geburten 1351,5, die Population aber im Durchschnitte 41,721 be- trug, so kam auf 39 Einwohner eine Geburt. Auch in Grätz ist der Einfluß der verschiedenen Jahres- zeiten auf die Zahl der Geburten unverkennbar; die wenigsten "' Toltqebornc,! fallen in 0,eser V>'recknunq Hinwrq, ta sie auch in Molla!,l,us>>ste lc» t k> W>'dar!>auscs »,chl auf^cnümmcn Im!", icldurch w,rl, auch l>e Anaabc der Geburten in ,nc>nlr Gra!; ,s,>>be mco. Iahrduchcr, I ! S l rece,fic>rt.
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Grätz Ein naturhistorisch-statistisch-topographisches Gemählde dieser Stadt und ihrer Umgebung
Titel
Grätz
Untertitel
Ein naturhistorisch-statistisch-topographisches Gemählde dieser Stadt und ihrer Umgebung
Autor
Gustav Schreiner
Verlag
Verlag Franz Ferstl'sche Buchhandlung
Ort
Graz
Datum
1843
Sprache
deutsch
Lizenz
PD
Abmessungen
11.55 x 20.25 cm
Seiten
638
Schlagwörter
Graz, Steiermark, Stadt
Kategorien
Geschichte Chroniken
Geschichte Vor 1918
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