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Grätz - Ein naturhistorisch-statistisch-topographisches Gemählde dieser Stadt und ihrer Umgebung
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- 3 l 4 Geburten fallen auf den Monat August, die meisten auf den Man, der sich auch durch die 'ahlreichsten Sterbsälle auszeich- net. Die überwiegende Zahl von Geburten in diesem Monate trägt umgekehrt bei, die Sterblichkeit in dieser Jahreszeit n> '.'erineluen, da '/ü ^»er Neugebornen im ersten Monate da- hingerafft wird '). Die Zahl der Trauungen und die Fruchtbarkeit der Eben ist '.'erliältnis:mäs:ig gering. Vom Jahre 1530—18,i9 >»('!. wurden beim O'i'.'ile ^149 Ehen geschloffen, so daß eine auf 1,52 Einwohner fallt. ?lus der Pergleichung mit andern Hauptstädten der Monarchie ergibt sich, das« alte El,cn d. i. Verehelickungen von Männern über 5>U Iadren und beson- ders >.'cn Frauen über 4l> verhältnißmäsiig nirgends häusiger '.'orkcnnnen als in C>>rätz. ('»»en'öi'nlich nimmt man vier Binder als das Mas? der ehelicheil Fruchtbarteil an^ in Hräh ist sie bei weitem gerin- ger. Tie Zahl der Trauungen beim ßivile, d. i. 3149 mit jener der ehelichen Geburten verglichen, gibt 2,49 als Resul- tat einer Ehe. Zieht man nach Quetelet von der ganzen Summe der Eben alle beiderseitigen Zweiten Eben und die Hälfte der gemischten El'en ab, weil dieselben Personen schon einmal in den Trauungslisten sich befanden, so treffen auf eine Ehe 2,8 (Geburten. Eü ist daher augenscheinlich, daß nur die bedeutende Menge unehelicher Kinder die Geburtsvcr- hältniffe besser gestallet. Man sieht es als ein ungünstiges Verhältnis! an, wenn die unelielichen Kinder den ehelichen an Zalil gleich komme»; in Grälz aber fielen in den genannten 10 Ialn-en 7ft4.'» ehe- liche und 10,510 uneheliche (Geburten beim Ek'ile vor. Vrii'gt man jedoch tie im Gebärliause «orgctommenen freinden (Geburten von den unehelichen in ?lb,ug, so stellt sich das Verhältnis! auf 10/,1l> — 4,^40 ^-ö!>70; mit Ein- schluß jener Vom Militär aber auf 5675, uneheliche und 8249 eheliche, oder beide verhalten sich wie l: 1,47. Nach Zahlreichen Beobachtungen soll die Menge der gebornen Kna- ben jene der Märchen bei ehelichen «Geburten noch mehr über- wiegen al5 bei unehelichen. In Giatz ist dieß eben so wenig der Fall, als nach Queiclet in Frankfurt und Amsterdam. ,> all.» ll,a!!r,!,c,> Wiburten, ei^rom Jahre in» d,s !>>>'s,>U'n W>b><ry>>,!sc crfolgtlü, lrcncn auf ecn aniicr >»:<> ^vr,l »««« Iul, 3?« Oclodcr A s t N Juni «2l Ocptc,»dcr ««?
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Grätz Ein naturhistorisch-statistisch-topographisches Gemählde dieser Stadt und ihrer Umgebung
Titel
Grätz
Untertitel
Ein naturhistorisch-statistisch-topographisches Gemählde dieser Stadt und ihrer Umgebung
Autor
Gustav Schreiner
Verlag
Verlag Franz Ferstl'sche Buchhandlung
Ort
Graz
Datum
1843
Sprache
deutsch
Lizenz
PD
Abmessungen
11.55 x 20.25 cm
Seiten
638
Schlagwörter
Graz, Steiermark, Stadt
Kategorien
Geschichte Chroniken
Geschichte Vor 1918
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