Web-Books
im Austria-Forum
Austria-Forum
Web-Books
Geschichte
Chroniken
Grätz - Ein naturhistorisch-statistisch-topographisches Gemählde dieser Stadt und ihrer Umgebung
Seite - 322 -
  • Benutzer
  • Version
    • Vollversion
    • Textversion
  • Sprache
    • Deutsch
    • English - Englisch

Seite - 322 - in Grätz - Ein naturhistorisch-statistisch-topographisches Gemählde dieser Stadt und ihrer Umgebung

Bild der Seite - 322 -

Bild der Seite - 322 - in Grätz - Ein naturhistorisch-statistisch-topographisches Gemählde dieser Stadt und ihrer Umgebung

Text der Seite - 322 -

griffen; dagegen der ssuclus von Katarrhen und Rheumatis- men abermals im Beginnen, der sich in den folgenden urei Monaten' weiter ausbildet. Im Ganzen sind dalier jährlich nur zwei Perioden des Krankdeitö-Charakters, von denen eine vom Mai bis Ottober als gastrisch, und die zweite vom No- vember bis Mai als katarrhalisch-rheumatisch auftritt. Unter den fieberhaften Ausschlagen treffen wir auch in Grätz die Vlaltern, Masern, den Scharlach und Notlnauf am frcqucntcsten; weit seltener Neffelausschlag und Frici'el, am seltensten blasen- und (Gürtel-Ausschlag, welcher letztere nur im Jahre 1840, in dem der Rothlauf herrschte, häufiger vorkam. Die Blattern herrschten in dem Zeiträume von 1820 — 1829 vcruiglich im Jahre 1825, in dem nicht weniger als 50 daran starben. Seit den legten 12 Jahren kommen sie im Jahre 1831, 1832, 1834, in dem ersten neben Ma- sern und Scharlach, im Jahre 1849 mit Ncthlauf und 1841 epidemisch vor. Die letzte Epidemie war auch dadurch ausge- zeichnet, daß Erwachsene, sogar 40 — 50jährige sehr häufig und zwar bedenklicher erkrankten. Dagegen finden sich keine Neugebcrncn unter den an Blattern Verstorbenen, 19 aber im ersten Lebensjahre. In der Regel sind die Blattern hier gutartig, und ein übler Ausgang wird gewöhnlich nur durch eine verkehrte Behandlung von Seite der Angehörige», insbe- sondere durch einen Mißbrauch schweißtreibender 'Mittel her- beigeführt >). (gefährlicher und anomaler verläuft in manchen Jahren der Scharlach. Die bedeutendste Epidemie herrschte im Ialne 1838; sie begann in den Wintcrmonatcn und erlangte i» den Monaten Juli und August ihre größte Ausbreitung. Die meisten Sterbefälle ereigneten sich in den heißen Sommermo- naten und im Stadium der Blüte des Aufschlags; unier den Verstorbenen befanden sich mehre in den 30ger und zwei in den 40ger Jahren. Dem Jahre 1838 näherten sich die Ialne 1832 und 1839 an Frequenz und Bösartigkeit des Scharlachs"). ») Die S<erI>I,chfe>» a» 0c„V>»ttern betrug- >»,'<> 5 !»I3 « l«3« 6 »833 l«3l «« »835 5 »U2U — »u<> ') Die Ftcrblichlcit am Scharlach l>e<r»q - «83» 3 1»23 !6 l«3« — !3?z »»3» « lL3» l» >«3? I !«,<> »83, 36 l«35 — >«32 «7 »2,1
zurück zum  Buch Grätz - Ein naturhistorisch-statistisch-topographisches Gemählde dieser Stadt und ihrer Umgebung"
Grätz Ein naturhistorisch-statistisch-topographisches Gemählde dieser Stadt und ihrer Umgebung
Titel
Grätz
Untertitel
Ein naturhistorisch-statistisch-topographisches Gemählde dieser Stadt und ihrer Umgebung
Autor
Gustav Schreiner
Verlag
Verlag Franz Ferstl'sche Buchhandlung
Ort
Graz
Datum
1843
Sprache
deutsch
Lizenz
PD
Abmessungen
11.55 x 20.25 cm
Seiten
638
Schlagwörter
Graz, Steiermark, Stadt
Kategorien
Geschichte Chroniken
Geschichte Vor 1918
Web-Books
Bibliothek
Datenschutz
Impressum
Austria-Forum
Austria-Forum
Web-Books
Grätz