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Grätz - Ein naturhistorisch-statistisch-topographisches Gemählde dieser Stadt und ihrer Umgebung
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Seite - 327 - in Grätz - Ein naturhistorisch-statistisch-topographisches Gemählde dieser Stadt und ihrer Umgebung

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I der »N'lima Ivm^,I,3!ic3. Eo häufig jedoch sein Vorkommen ist, so wenig ergründet sind die Ursachen seiner Entstehung, (einige Schuld mag allerdings das an sich gute Trinkwasser haben, da voruiglich Wassertrinker davon besallen werden. In Prdgeschoßcn soll er häufiger vorkommen, als in den oberen Stockwerken; das weibliche Geschlecht ist fcrners mehr dazu dispcnirt, besonders nach den klimaktcrischen Jahren; eben so fremde in Oberem Grade, als Eingebcrne. Wahrscheinlich steht sein läufiges Vorkoinmen auck im Zusammenliange mit der größern, Freauein von Verhärtungen und Skirrhen inne- rer und äußerer Organe. Selten geschieht es, daß gefährliche KrankheitsmfäUe in Folge von Kröpfen eintreten, aber gegen wenige Gebrechen dürtten unter den Laien so '.'iele Neceptc iül ^lmlaufe sein, als glgen diese. Auch Erct ins sind leider keine ungewöhnliche Erschei- nung. Nicht selten trägt unter 4 — 5 Kindern derselben Fa- milie eines und gewöhnlich das jüngste, Spuren des Kreti- nismus an sich, der sich durch Schwachsinnigkeit sowol, als durch den äußern Habitus ausspricht. Im Gainen hält Grätz in Venig aus seine Frequenz ungesähr die Mitte zwischen den nördlichen und südlichen Kreisen. Nach einer im Jahre 184!, vorgenommenen Zählung befanden sich im Pomörium von Grätz I3Ü hier gebürtige Crctins'), von denen man 22 im Siechcnhause verpflegte. Von diesen 130 gehörten: der Murvorstadt an 49 männl. 39 wcibl.i Summe 68 der Vorstadt Geidorf 3 4 7 Graben 3 1 4 St . Leonhard 3 3 6 Schörgclgasse 3 4 ? Iakomini 2 — 2 Grätzbach 1 - 1 inue rnS tad t l l 4 15 Summe 75 55 130 Von dieser Zahl waren mithin nicht weniger als uvei Dritttheile aus der am niedrigsten gelegenen Murvorsiadt ge- bürtig, die sich auch durch eine größere Zahl von Armen und l) Da icne Nevisson icloch nickt dusch ärztliche Individuen geschah, so wur: 0>>n »ur >cno <?rtt,ns >,, 0>e L>sti auf>icn«mmi», ul>cr dcrcn vollkom- >»l^ lius^clülüclcn 8rcl>n>ö>nuz kein Z,vc,f^I war. Nicht ohne Grnno lasil n>1> lahcr »nnchn,cn, üasj sich 5,c Zahl 0cr l»j<n«»»!en H tm5 wcn,g<!cns cden so hoch bclaufe.
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Grätz Ein naturhistorisch-statistisch-topographisches Gemählde dieser Stadt und ihrer Umgebung
Titel
Grätz
Untertitel
Ein naturhistorisch-statistisch-topographisches Gemählde dieser Stadt und ihrer Umgebung
Autor
Gustav Schreiner
Verlag
Verlag Franz Ferstl'sche Buchhandlung
Ort
Graz
Datum
1843
Sprache
deutsch
Lizenz
PD
Abmessungen
11.55 x 20.25 cm
Seiten
638
Schlagwörter
Graz, Steiermark, Stadt
Kategorien
Geschichte Chroniken
Geschichte Vor 1918
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