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Grätz - Ein naturhistorisch-statistisch-topographisches Gemählde dieser Stadt und ihrer Umgebung
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Seite - 329 - in Grätz - Ein naturhistorisch-statistisch-topographisches Gemählde dieser Stadt und ihrer Umgebung

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Uebcr die vcrsch,cd>,,en G>',sscilr>nM»'tt>,'N u»d ihrc Frequenz, ssche I r. rcnanssa i l , T>o,! c,,!>-r Z>>I,l»»^ ler I rren u»0 Eretmz, l>e üurt!> i) Nach S l , r t o r , ia!,lte ,i,an ,„ , I, >«>« unqcfühl «ouo Sr>i <e»er Ze>i hat s,ch >>ire Zahl >re>naste»b mcht g erblindete». Iliiter 782 Einwohnern zählte man dalier cincn Blinke» ' >. Fassen wir die Beobachtungen über die in Grätz herr- schenden Krankheiten in Kür^e ;usammeu, so hat es die große Freauem von gastrischen, katarrhalischen und rheuma- tischen mit vielen Städten geinein; eigenlhüi»:icher ist iene große Neigung ium aussetzenden Typus. 3er stationäre Charakter äußert sich >»e!'r durch vorherrschendes Leiden des Nnierleibs- als (Gehirn-Nervensustem?, eben so ist die reinere Alpcnluft der Entwicklung des fauligen Charakters weniger günstig; andererseits sind auch die vorkommenden Ennündun- ! gen selten phlcgmonös, sondern katarrhalischer oder rhcumati- ^ scher Natur. ! Vergleicht man Gral; in Ve^ug aus die Frequenz ein- zelner Krankyeitsforme» mit Wien, so findet man hier weni- ger Typhen, Faulfieber, Scorbut und Säuferwahnsinn, weit seltener die Knotenkrankheit (Tuberkulose), ^ungensucht, Blut- husten und die Scropheln mit erhöhter Reizbarkeit; unter die Ausnahmen aber gehören, wie schon früher erwähnt wurde, die Bleikolik, der Veicocaii', die Sieinkrantheit und überhaupt, Blasenleiden. Die Krankheiten der Hausthiere, welche in Gratz und seinen Nmgebungcn vorkommen, sind die gewöhnlichen. Die Hundswuth wurde vom Jahre 18Z0 bis 184U an 5 Hun- den beobachtet, und 'war im Jahre 1831 an >), 1833 und 1839 an 2 ; überdies; wurden 3 der Wuth verdächtige Hunc de getödtet"). Tie Nindcr werden am häufigsten von der Maul- und Klauenseuche befallen, die in den Jahren 1830, 1833, 1838 und 1839 im (^räherkreile mehr oder weniger epidemisch herrschte. Im Ial're 1830 kam sie in dem nahen Bezirke G ö- sting, im Ial're 1>>39 auch im Po»iörium der Stadt (^rätz vor. Tie Ogelseuche im Jahre 1832, die Rinderpest in den Jahren 1835 und 1836, der Milzbrand 1836 und 1838, und die Druse unter den Pferden im Jahre 1839 blieben fast nur auf dem Lande verbreitet.
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Grätz Ein naturhistorisch-statistisch-topographisches Gemählde dieser Stadt und ihrer Umgebung
Titel
Grätz
Untertitel
Ein naturhistorisch-statistisch-topographisches Gemählde dieser Stadt und ihrer Umgebung
Autor
Gustav Schreiner
Verlag
Verlag Franz Ferstl'sche Buchhandlung
Ort
Graz
Datum
1843
Sprache
deutsch
Lizenz
PD
Abmessungen
11.55 x 20.25 cm
Seiten
638
Schlagwörter
Graz, Steiermark, Stadt
Kategorien
Geschichte Chroniken
Geschichte Vor 1918
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