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Grätz - Ein naturhistorisch-statistisch-topographisches Gemählde dieser Stadt und ihrer Umgebung
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Seite - 332 - in Grätz - Ein naturhistorisch-statistisch-topographisches Gemählde dieser Stadt und ihrer Umgebung

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332 Zu den össentlichen Tanitätspersonen gehören noch über- dies! außer den Ordinarien der Heil- und Vcrsorgungs - An- stalten ein Poli^eiarn ^) und Wundarzt, welche die er- krankte Polnei-Mannschaft mit die Polizei-Arrestanten behan- deln und zugleich Thcaierärzte sind; ein magistratlicher Gerichtsarzt und Wundarzt für die tranken In.nnsttn, und Criminal-Arrestanten; ein Hausar;! und WundarU iin P r o « i n, i a l - 2 tr a s li a u se. I in Beginnen des Jahres 1^43 übten in Grätz beim Civile") 3^ Toctcrcn der Heilkunde il'rc Praxis aus; beim t. t. Militär 16, unter denen sich 1 Htabsartt, 5 Regiments- und 10 Oberärzte befanden; in Summe also 54 Aerue^>. Von Wundärzten aber «ilUte man beim Civile: 3 Doc- tcren ter Chirurgie, 6 Magister und 2»! bürgerliche Wund- är'le, überdicß vom k. t. Wilitär l<! Unterärtte, daher im Gaiuen 39. Es befanden sich daher in Grah nicht weniger als 93 Sanitats-Individuen, weläie an innerliä'en und ansierliäien ilrantdeilei^ ilire Praris aü^üblen. Rechnet man die damalige Bevölkerung mit Inbegriff des Militärs auf 52,000 Einwoh- ner, fo käme ungefähr auf 5»>0 em ärmliches Individuum, und bringt man in Anschlag, daß ein großer Tyeil von Kran- ken sein Asyl in Hpiiälern sucht, so ergibt sich >.'on selbst, welche geringe Zahl einem PrivaiarUe zufallt. Thie rarste zählte man außer dem Tircctor der hiesi- gen Veterinär-Anstalt einen LandesihierarU mit einen» Ge- halte >.'on 600 fl. und einen ständischen mit 300 si. C. M. Die Zahl der geprüften Hebammen betrug 6l . Ta aber in den legten Ialncn ungefäyr 1100 Geburten außer dem Gebäihause erfolgten, so hatte eine Hebamme iin Durch- schnitte nur bei 1^> Geburten Hülfe Ni leisten. Die meisten sind daher nur wenig beschäftigt. Zwei sind in ter l. k. Ge- bäranstalt, jede mit 200 fi. C. M., eine als magistratliche Hebamme und eine vierte als Polizei-Hebamme mit geringer,» >, 2>'l Poü^iar^t hat auch l,c erkrankten Ztraf!,nge des l> Im Ialirc »«:; ,«h,t> man hur b.',m E,»,!e »° Voctorcn il'r ^.0,c,n. «»u l>cnen wahrcnd emes Decenniu,ns ! stardcn uno i ul>cr!>ci>c!le. S«w«l um 0,e <iollec>>a>>tat unter so ,ab!rc,chsn Aerzten zu beforüern, >!!5 um auf 0>» 3>,sta,!l! ü,r H>',!kun?c ,n S<e,cr,„art aunss,^ t,n,u^ w,r!Vn, l,,!^ctc !ii<! unt.r Dcn A»sp,c"n »>'s i'crrn Vr°l»m>0,cus '.^'n S<r>',„, >,i, arz!!,ch^r Vcri,n, l>er m°n,itN« zwe,mal seine ^ul l,,>nku!ntc b"!l. Zum Fromme» 0>r ^>r>te und des S l^r pr°»,nj ,st ihn, oas dc,ie Geüeihcn zu wi,nschcn.
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Grätz Ein naturhistorisch-statistisch-topographisches Gemählde dieser Stadt und ihrer Umgebung
Titel
Grätz
Untertitel
Ein naturhistorisch-statistisch-topographisches Gemählde dieser Stadt und ihrer Umgebung
Autor
Gustav Schreiner
Verlag
Verlag Franz Ferstl'sche Buchhandlung
Ort
Graz
Datum
1843
Sprache
deutsch
Lizenz
PD
Abmessungen
11.55 x 20.25 cm
Seiten
638
Schlagwörter
Graz, Steiermark, Stadt
Kategorien
Geschichte Chroniken
Geschichte Vor 1918
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