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Grätz - Ein naturhistorisch-statistisch-topographisches Gemählde dieser Stadt und ihrer Umgebung
Seite - 338 -
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Seite - 338 - in Grätz - Ein naturhistorisch-statistisch-topographisches Gemählde dieser Stadt und ihrer Umgebung

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338 4) Ein Vad im Mühlgange, in der Labornergasse zum Krois genannt, das mehre Private zu ihrem ausschließ- lichcn Gebrauche errichteten. 5) Jenes im Mühlgange außer dem Sackthore bei Herrn Rauch. Die vorzüglichsten Mineralwässer sind in den Spece- vei-Gewölben und in der Niederlage des Herrn Purgleitner (in der Apotheke zum Hirschen in der Sporgasse) ;u belicl'eu. Der Bedarf au ausländischen Mineraln'ässern ist man bedeu- tend, indem sie der Ncichthum au einheimischen Sauerbrun- ncn zum Thcil entbehrlich macht; den» Steiermark besitzt im Nohitschcr- und Iohannesbrunnen, im Gleicheubcrgcr- und Klausncrwasscr Arzneien, die bereits europäische!. Aus haben, und sich durch ihre thcils auslosende, Iheils stärkende Heilkraft zur Anwendung in den meisten chronischen beiden eignen ^). 8- ». Gottesäcker. — Leichcnbeschau. In früher« Zeiten, da man noch die Umgebungen der Kirchen zu Gottesäckern benutzte, waren der Tom, die Lcech- kirchc, jene der Augustiner im Müingraben, die Kirche bei St. Andreas u. s. w. von Friedhöfen umgeben; seit dem vori- gen Jahrhunderte hat man die Ruheplätze für die Verstorbe- nen an die Gränzcn der Stadt verlegt. Gegenwärtig ;äblt man nur vier Kirchhofe; die größte Ausdehnung haben jener bei St. Peter, und der andere am Steinfeld am rechte» Ä!ur- ufer, die K. Joseph II. im I. 17d>7 errichten ließ. In ev stcrem Friedhofe werden alle in der Stadt, in der Iakomini- und Münzgrabcn-Vorstadt Verstorbenen, in letzterem, so wie in dem kleinen Gottesacker am «aluarienberge je»? von der Murvorstadt zur Erde bestattet. Die Vorstadt St. i,'ecnl,ard behielt ihren alten Friedhos hinter der Kirche, ter ohuelnn außer der Gränze des Pomoriums liegt, und auch sur die Vorstädte Geidorf und Graben") bestimmt ist. Sämmtliche Gottesäcker haben eiuc freie, uon Wohnhäu- sern entfernte Lage, und sind großteulheils mit Mauern um- geben. Unter den zahlreichen Grabstätten ^) fehlt es nicht an >> Eine eigene Mi„e!'>>lw^sser-Trins,„,s!>!tt wurle im I, ü>,^ , »o» bcrr» G>ll>) «uf den, Wlacis errichtet, aber wemg denuyi, «) We^ln ücr qrosicn ßnesernunq »cr lcntern Vorssaee steht eS im Anlragc, emcn e,Hexen G^'llesacker !,<r s,e zu crr,cheen. l) Ucl'cr st!rabsiätt>,> und Denkmäler siehe Kauyncr's Wanlerungcn zu lcn Gciiesackern um Ora,j, >Ul1.
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Grätz Ein naturhistorisch-statistisch-topographisches Gemählde dieser Stadt und ihrer Umgebung
Titel
Grätz
Untertitel
Ein naturhistorisch-statistisch-topographisches Gemählde dieser Stadt und ihrer Umgebung
Autor
Gustav Schreiner
Verlag
Verlag Franz Ferstl'sche Buchhandlung
Ort
Graz
Datum
1843
Sprache
deutsch
Lizenz
PD
Abmessungen
11.55 x 20.25 cm
Seiten
638
Schlagwörter
Graz, Steiermark, Stadt
Kategorien
Geschichte Chroniken
Geschichte Vor 1918
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