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Grätz - Ein naturhistorisch-statistisch-topographisches Gemählde dieser Stadt und ihrer Umgebung
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sinnigen Inschriften oder an Monumenten, die auch für das Auge des Künstlers einigen Wert!) besitzen. Aber die schönste Zierde der Friedhöfe ist die reiche blühende Natur, die mit üppigen Saatfeldern und grünen Hügeln freundlich und mild die Nubcstä'tten der Todten bekränzt. Mit eigentlichen Leichenkammern sind nur die Hcil- und Persorgungs-Anstalten versehen. Verstorbene, die man aus Sanitäts- oder andern Rücksichten nicht in ihrer Woh- nung belassen kann, sind aus den Stadttlicilen am linken Murmcr in die Leichenkammer des allgemeinen Krankcnbau- ses, aus den jenseitigen in die des Siechenhauscs unterzubrin- gen. Zur Ausübung einer sorgfältigen Leichenbeschau wurde von den Herren Standen schon im I. 1589 ein eigener 31»- ssizier z»nN»N5 gewählt, der von ihnen einen Gehalt von 4Nl) st. und vom Magistrate eine Zulage von 30 st. C. M. beucbt. Die Vorschriften, welche die Leichcnbeschau und die Aufsicht über die Friedhöfe betreffen, haben in Grätz nichts Eigcnthümliches. 8. ». Heilanstalten im Allgemeinen. Die Heilanstalten in Grätz machen jenen Theil der Hu- manitäts-Institutc aus, welcher dein Bereiche des Sanitäts- wesens ausschließend angehört; sie begreifen das allgemeine .^rankcnbaus und die Irrenanstalt, das Spital der barmher- zigen 3,'vüver, der V'lisabetbinerinnen und das Militärspital. Dagegen lassen sich das Gebär- ilnd Findelhaus mit der Wai- senanstalt, das Siechen- und bürgerliche Versorgungshaus nicht füglich von den übrigen Humanitäts-Anstalten trennen, und finden daher paffender in dem folgenden Abschnitte ihre Stelle. Alle zusammen aber bilden jenen großartigen Verein von An- stalten, deren schöne und einige Bestimmung in der Hülse und Nnterstützung der Armen besteht. ») Das allgcmcmc Kraükcich aus (Nr. 66 in der Paulusthorgaffe). Diese Heilanstalt, die dem K. Joseph II. ihre Gründung verdankt, ist in einer stillen, ziemlich einsamen Gaffe, aus einem der höheren Punctc der Stadt gelegen, wie es sich für ein iNantenbaus eignet. Die westliche gegen den Schloßberg ge- richicie Faradc des Gebautes stößt an das neuerbautc Haus der barmherzigen Schwestern, der östliche hat eine freie Lage gegen die Gärten und Bastionen, und ist durch einen Eeiten- K fiügel, den einige Hofräume von den nahen Gebäuden tren- K V 22 * K
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Grätz Ein naturhistorisch-statistisch-topographisches Gemählde dieser Stadt und ihrer Umgebung
Titel
Grätz
Untertitel
Ein naturhistorisch-statistisch-topographisches Gemählde dieser Stadt und ihrer Umgebung
Autor
Gustav Schreiner
Verlag
Verlag Franz Ferstl'sche Buchhandlung
Ort
Graz
Datum
1843
Sprache
deutsch
Lizenz
PD
Abmessungen
11.55 x 20.25 cm
Seiten
638
Schlagwörter
Graz, Steiermark, Stadt
Kategorien
Geschichte Chroniken
Geschichte Vor 1918
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