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Grätz - Ein naturhistorisch-statistisch-topographisches Gemählde dieser Stadt und ihrer Umgebung
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Seite - 346 - in Grätz - Ein naturhistorisch-statistisch-topographisches Gemählde dieser Stadt und ihrer Umgebung

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34« auf Kosten des Fcndes Aufgenommenen findet kein Unter- schied Statt. Für die Abholung schwacher, ,al'lungsfäl,iger Kranken mittelst Trage cdcr Sänne sind innerl'alb des Pcmöriums 24 kr. C. M. zu entrichten. Für die geeignete Transporli- rung armer Kranken, die außer demselben sich befinden, hat ihre Ve^nksobrigteit Sorge -,u tragen. Die geistlichen Functioncn werden seit dem Ein- tritte der barml'erugen Schwestern durch zwei Seelsorger ver- richtet. Eine Hauskapelle ist in der Anstalt nicht vorfanden. Tc>s Oetoncmische wird durch ein eigenes Verwal- tungs-Personale besorgt, dessen Amtillocale sich in dem nal'cn, dem Fonde gehörigen Nöcken^aunischen Hause befindet. Die Ileberwachung der ganzen Anstalt aber in Venig auf Disci- plin, auf meticinische, ökonomische und wissenschaftliche Ge- genstände kömmt einem eigenen unentgeldlich bestell^ '» Local- direclor zu, welcher Doctor der Medicin und unmittelbar dem Gubcrnium untergeordnet ist. !,) Das Institut dir barmherzigen Schwcstcrn ') (Nr. 6? in bcr Pauluethorgaffe). Gleichsam einen integrirenden Vestandtheil des Kranken- hauses bildet das Institut der barmherzigen Schwestern, wel- ches in, Frühjahre 184Z 16 Schwestern und 24 Kandidatinnen, im Ganzen also 40 Mitglieder wählte. Nm ihren Wirkungs- kreis, die Mittel ibrer Subsiste»', und ilne Veuchung zum Krankenl'ause in Äür;e zu bezeichnen, genüge es hier, die Uebereinkunft, die bei ihrer Einführung getroffen wurde, ihren Hauptpunkten nach anzudeuten. Durch Einführung des Ordens der grauen Schwestern wird der Einftusi des Magistrats und der Sladtgemeindc Grä>'- ans die innere Verwaltung des Krankenhauses in Nichts ge- schmälert cdcr geändert? auch hat die ärztliche und ökonomi- sche Verwaltung desselben wie bisher fortzubestehen. Der Or- den hat keinen Anspruch auf Nnterstül''Ung aus dem hohen Aerar oder einem andern öffentlichen Fonde zu machen, son- dern ist für seine Subsistcn,, so weit sie nicht durch eigene ^onds gedeckt ist, bloß auf die milden beitrage der Bewoh- ner hingewiesen. Jedoch überläßt ihm die Gemeinde Gräh ;ur Errichtung eines Orlenshauscs den zum Krankcnhause gehörigen und an A »> Siehe S- «°«.
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Grätz Ein naturhistorisch-statistisch-topographisches Gemählde dieser Stadt und ihrer Umgebung
Titel
Grätz
Untertitel
Ein naturhistorisch-statistisch-topographisches Gemählde dieser Stadt und ihrer Umgebung
Autor
Gustav Schreiner
Verlag
Verlag Franz Ferstl'sche Buchhandlung
Ort
Graz
Datum
1843
Sprache
deutsch
Lizenz
PD
Abmessungen
11.55 x 20.25 cm
Seiten
638
Schlagwörter
Graz, Steiermark, Stadt
Kategorien
Geschichte Chroniken
Geschichte Vor 1918
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