Web-Books
im Austria-Forum
Austria-Forum
Web-Books
Geschichte
Chroniken
Grätz - Ein naturhistorisch-statistisch-topographisches Gemählde dieser Stadt und ihrer Umgebung
Seite - 347 -
  • Benutzer
  • Version
    • Vollversion
    • Textversion
  • Sprache
    • Deutsch
    • English - Englisch

Seite - 347 - in Grätz - Ein naturhistorisch-statistisch-topographisches Gemählde dieser Stadt und ihrer Umgebung

Bild der Seite - 347 -

Bild der Seite - 347 - in Grätz - Ein naturhistorisch-statistisch-topographisches Gemählde dieser Stadt und ihrer Umgebung

Text der Seite - 347 -

dasselbe anstoßenden Grundtbeil mit dem Anerbieten, auch das auf demselben hastende ^audemium jährlich zu entrichten. Im Falle die barmherzigen Schwestern lic Krankenpflege im allgemeinen Krankenkausc ausgeben, oder in ein anderes koeale übersiedeln, fällt das obenerwähnte, seit dem Jahre 1^42 wirklich belogene (Gebäude um den zur Zeit der Ilcbcr- gabe zu bestimmenden Eä'äynngswcrth dem Krankenl'.ins- fonde zu. Sie übernclnnen die Krankenpflege im Krankendausc (mit Ausnahme der syphilitischen Abtkcilnng) und verzichten auf jeden Wärterlohn. So lange ilirc Zahl nicht hinreicht, haben sie geeignete Wärter beinischaffen, denen, so lange sie nicht das Ordensklcid tragen, der bischerige Wärterlohn auobe>ablt wird. Die Schwestern haben ausschließend das Recht, diesel- ben auftunelnnen und zu entlassen. Außerhalb dem Krankcnbausc dürfen sie nur dann die Pflege von Kranken übernelnnen, wenn dadurch der Wartung in demselben kein Abbruch gestiebt. Die Reinigung der Wä- sche und die Verspeisung der Kranken wurde ilnien unter den- selben Bedingungen, wie dem letzten Pächter übertragen. Es steht dein Orden frei, die Krankenpflege aufzugeben, so wie dem Koben Gubernium, sie demselben abzunehmen; so lange jedoch eine solche Auskündung, die ein Jahr früber m geschehen hat, nicht crsolgt, hat dieser geschlossene sscniratt seinem ganzen Inhalte nach stillschweigend fortzubestehen. o) Das k. k. Irrenhaus (Pauluithorgassc Nr. 72). Zu gleicher Zeit mit dem Gebär- und Findell'ause wurde auck diese Anstalt erricluet, im Ialire 1827 aber wegen der jährlichen Zunahme der Irren durch den Ankauf des naben Nockenzaunischcn Hauses erweitert. Beide Lccalitätcn sind dem Krankcnhause gegenüber auf einer mäßigen Anhöhe gelegen. Das alte zweistöckige Gebäude bildet ein unregelmäßiges Viereck, das einen nicht selir geräumigen Hof einschließt, ^angs der innern Mauer laust in beiden Stockwerken ein heilbarer Gang, aus dein mau in die Zellen der Irren eintritt. Diese sind größtentheils sebr klein, ;um Theil mit steinernen Fuß- böden belegt, und jede mit einem hoch an der Wand ange- brachten Fenstcrchen versehen. Der Gang selbst, so wie ein größeres Zimmer wird zur geselligen Zusammenkunft der I r - ren benüyt. Nicht nur freundlicher, sondern auch dem Heil- zwecke angemcffcncr ist die neue Localität, in welche man die
zurück zum  Buch Grätz - Ein naturhistorisch-statistisch-topographisches Gemählde dieser Stadt und ihrer Umgebung"
Grätz Ein naturhistorisch-statistisch-topographisches Gemählde dieser Stadt und ihrer Umgebung
Titel
Grätz
Untertitel
Ein naturhistorisch-statistisch-topographisches Gemählde dieser Stadt und ihrer Umgebung
Autor
Gustav Schreiner
Verlag
Verlag Franz Ferstl'sche Buchhandlung
Ort
Graz
Datum
1843
Sprache
deutsch
Lizenz
PD
Abmessungen
11.55 x 20.25 cm
Seiten
638
Schlagwörter
Graz, Steiermark, Stadt
Kategorien
Geschichte Chroniken
Geschichte Vor 1918
Web-Books
Bibliothek
Datenschutz
Impressum
Austria-Forum
Austria-Forum
Web-Books
Grätz