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Grätz - Ein naturhistorisch-statistisch-topographisches Gemählde dieser Stadt und ihrer Umgebung
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365 Die Anstalt ist mit einer gehörig eingerichteten Todten- und Sectionskainmer versehen. Merkwürdige anatomisch-patho- logische Präparate werden in die Sammlung des Krankenhau- ses geliefert. Den Aufwand, welchen das Siechenhaus verursacht, tragt, so weil er nicht durch die eigenen Gefälle gedeckt wird, die städtische Gemeinde, so z. V. im I. 1842: 17,984 fl. C. M. Das eigene Einkommen des Sicchcnhauscs bclicf sich in dem- selben Ialn'c auf 7717 ft., und an Verpftcgungc>kcstcn für Fremde wurden 348 l ft. C. M. verwendet. Nach den ämtlichen Angaben der Wohlthätigkeits-Anstal- ten-Verwaltung ergab der Accis für Hol; und Steinkohlen, der Vieraufschlag :c. für das Kranken- und Sicchenhaus zu- sammen in den Iadrcn 1820 — 1829 im jährlichen Durch- schnitte 34,532 ft. C. M.; seit der Einführung der Verzch- rungcstcuer hingegen von 1830 — 1842 im jährlichen Durch- schnitte 26,743 ft. C. M.; an Erbschaftspcrcenten sind von 1837 — 1842 im jährlichen Durchschnitte 3072 fl. C. M. eingegangen. l) Bürgcrspital. Das Vürgcrspital zum heil. Geist, dessen Kirche im Jahre 1498 von dem Bischöfe von Scggau, Mathias von Scheidt, eingeweiht wurde, eine der ältesten Vcrsorgungs-An- stalten von Grätz (siehe S. 294), da ihre Stiftungsurkundc vom Jahre 1384 sein soll, gründet sich auf eine Menge von Stiftungen, worunter jene des K. Friedrich IV. vom I. 146 l, der den größten Thcil des Viertels Gries; des K. Mari, vom I. 1512, der die untere Lend; des Philipp von Gera vom I. 1630, der ihm die obere Lcnd schenkte, die wichtigsten sind, welche nun mit einem Thcile der Kailau und einigen Gaffen der Viertel Maria-Hülf und St. Elisabeth die Spitalsgült u>m heil. Geist ausmachen. Diese und das gan>c Spital befanden sich ni Ansang dieses Jahrhunderts unter der Verwaltung des Magistrats; wegen vcrnachläßiglcr Administration desselben wur- de es aber mit allerhöchster Entschließung vom 13. März 1727 unter die Dirccticn einer sogenannten Haupt-Konferenz ge- stellt. In dem von diefcr an Se. Majestät K. Karl VI. er- statteten Vortrage wurde das Spitalsvermögen auf 44,244 st., die jährlichen Einkünfte auf 4914 ft. und die Ausgabe auf 3584 st. ausgewiesen, 75 Pfründner mit Kost, Wein und wöchentlich 11 kr. Brcdgeld betheilt und außerdem noch durch
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Grätz Ein naturhistorisch-statistisch-topographisches Gemählde dieser Stadt und ihrer Umgebung
Titel
Grätz
Untertitel
Ein naturhistorisch-statistisch-topographisches Gemählde dieser Stadt und ihrer Umgebung
Autor
Gustav Schreiner
Verlag
Verlag Franz Ferstl'sche Buchhandlung
Ort
Graz
Datum
1843
Sprache
deutsch
Lizenz
PD
Abmessungen
11.55 x 20.25 cm
Seiten
638
Schlagwörter
Graz, Steiermark, Stadt
Kategorien
Geschichte Chroniken
Geschichte Vor 1918
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