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Grätz - Ein naturhistorisch-statistisch-topographisches Gemählde dieser Stadt und ihrer Umgebung
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Seite - 386 - in Grätz - Ein naturhistorisch-statistisch-topographisches Gemählde dieser Stadt und ihrer Umgebung

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38« Im Ial're 1839 wurden nun ft'onsumo ciügcnil'rt: Och- sen, Külie, Stiere, 9108 Stücke; Milch 534,35,^ Maß; Käse 1148 Zentner 96 Pfund; Schweinefett, Speck, Knochenmark, 219'' Zentner 92 Pfund. Mit dem Ausschrotlcn des Rindfleisches waren im Jahre 1842 nickt weniger als 36 Fleischer beschäftigt, von denen ungefähr 12 auf der allgemeinen Schlagbrücke schlugen. Da die klebrigen in eigenen Schlachtbänken ausschrottcn, so ist dadurch die Aufsicht auf das Schlagen erschwert. Der Perkauf des Rindfleisches ist nur den Fleischer» gestattet, während in Ve^ug auf die übrigen Fleischenten vollkommene Gewerbe- frcihcit besteht. Taß das hiesige Kalbfleisch dem Rindfleische an Güte nachstelle, schreibt Herr Dr. Hlubek dem Umstände ;u, das! man die Kälber nicht mästet und nicht lange genug säugen laßt. Mit dem schmackhaften Schweinefleische und Wildprete hat man dagegen Ursache zufrieden zu sein; Schas- und Zie- genfleisch wird weniger genossen. Eingeführt: Kälber 17,575, Schafe 909, Lämmer 3445, Frischlinge 780, Schweine 4866; an Wildpret: Hirsche 85, Wildschweine von 30 Pfimd und darüber, dann Tammhir- sche 12; Frischlinge, Rehe und Gemsen 1439, Hasen 6607, ausgehacktes Roth- und Schwanwild 12 '/^ Zentner. Weltbekannt ist das vorzügliche Gedeihen des Geflügels in Steiermark. Die steierischen Kapaune haben sich durch ihre ungewöhnliche Größe und ihr Zartes schmackhaftes Fleisch weit und breit einen Ruf erworben; aber auch die iuogeu Hühner, die indianischen Hähne (prov. Janisch, Pockcrl, Schuster'.'ögel), die Tauben, Enten, Gänse und das Federwild werden von den Gourmand's nicht verachtet. Eingeführt: Trntl'übner, Enten, Gänü', Kapaune u.dgl. 38,168, Hübner und Tauben 260,840; an Eiern 4,7^,500; an Federwild: Fasanen, Birkhühner, Auerl'ähne, 521; Neb-, Hasel- und Schneehühner, Wildgänse, Enten, Tauben und Waldschnepfen 3000; Nchrhühner, Duckenten, Moos-, Hei- den- und Wiefenschnepfen 35; kleinere Vögel, als: Drosseln, Wachteln u. s. w. 1284 Tuyend. Außer den früher erwähnten Fischen, die in den na- hen Gewässern vorkommen, werden in der tältern Iahresuit noch viele aus Ungarn m Markte gebracht, als: Hausen, Schill, Schaidstsch, Fogusl, u. s. w.; unter den Seetliieren aber vonüglich Häringe, Sardellen, Stockfische und Austern
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Grätz Ein naturhistorisch-statistisch-topographisches Gemählde dieser Stadt und ihrer Umgebung
Titel
Grätz
Untertitel
Ein naturhistorisch-statistisch-topographisches Gemählde dieser Stadt und ihrer Umgebung
Autor
Gustav Schreiner
Verlag
Verlag Franz Ferstl'sche Buchhandlung
Ort
Graz
Datum
1843
Sprache
deutsch
Lizenz
PD
Abmessungen
11.55 x 20.25 cm
Seiten
638
Schlagwörter
Graz, Steiermark, Stadt
Kategorien
Geschichte Chroniken
Geschichte Vor 1918
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