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Grätz - Ein naturhistorisch-statistisch-topographisches Gemählde dieser Stadt und ihrer Umgebung
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387 consumirt, außerdem auch ssalamari, Cospettoni, Nase, Sgom- bari, Sippe, Tonine, Flach-, Klipp- und Nundfische eingeführt. Die meisten Krebse werden in der Kainack, Sulm, Laß- n!h und in den Scitenarinen der Mur gefangen; Scetrcbse und Meeri'pinnen aber von Trieft gebracht. Unter den Ccrealien Zeichnen sich der türkische Weisen und der Vuchwei^n (Heiden) aus; unter den Wunelfrüch- ten die weiße Rübe (l"'i»8z>l:!> »«i»»); ;u den beliebtesten Hül- senfrüchten gelioren die Pliaseolen (Fisolen). Die Linsen und Erbsen mit Ansnalnne der schmackhaften grünen sind seltener und unansehnlich. Von den eßbaren Schwämmen, die in der Nähe von Grätz '.'orkommen, werden nur folgende ;um Verkaufe gebracht: l,^ l>>ic:u5 cam^esNig, Champignon; n^. mut3l)iliz ^>z. , Stockschwamm; »F. e^LuIonluz, Nagerlschwamm; l)!>,>!!>2. ü cüiai'iuz, Notbüng; «ninl». nelvu8 , Goldprätling; liuüz, Herrenpil'^; I»o>. 8ul,to»x.>,nozu8, Kuhpili; ,os»uii()i,, Hirschlinge; clnvgli» Iioii'^nz, gemeine Varentahc; c!-,v. Oüv.-,, gelbe V.; niolcnu!» ^Ätuln, Va- stardmorchel; »>l,!l!,. ezculenlg, Maucrracher; lielvella es- culenig, Stockmorchel. Eingefulirt an Vrod früch ten, d.i. an Weisen, türki- schem Weisen, Roggen, Hcidckorn, rol^ cr Gerste, 112,1^0 Zentner; an Reiß 1566 Zentner; an Mehl aus Getreide und Hülsenfrüchten, Kartoffeln, Grics, Gerste, Hafergrütze, 28,365 Zentner. Die Vackerei wird >.'cn 58 Bäckern betrieben, von denen 21 das feinere Lurusgeback erzeugen. Das schwane oder so- genannte Hausbrod ist in der Regel gut gebacken und schmack- haft; aber das weiße muß den Wiener und selbst manchen Kleinstädter an sein weißeres und mürberes Milchbrot unan- genehm erinnern; wenigstens scheint es kein unbescheidener Wunsch ;u sein, daß man besonders die oft übersäuerten Sem- meln mit mehr Sorgsalt bereite. Ich will die Sitte nicht tadeln, daß man täglich nur einmal frisches Gebäck erhalte, aber löblicher ist der Gebrauch, zu gewissen Zeiten des Jahres, besonders zur Feier mancher Festtage, als um Weihnachten, Ostern, in der Fasten eigene Arten von Vrod anzubacken, welche den Bäckern Eine machen. Vortrefflich und selbst im Auslande berühmt ist der hie- sige Zwieback, der als Vrei bereitet eine sehr passende Nah- rung für Säuglinge abgibt. ,5 25 ' .!
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Grätz Ein naturhistorisch-statistisch-topographisches Gemählde dieser Stadt und ihrer Umgebung
Titel
Grätz
Untertitel
Ein naturhistorisch-statistisch-topographisches Gemählde dieser Stadt und ihrer Umgebung
Autor
Gustav Schreiner
Verlag
Verlag Franz Ferstl'sche Buchhandlung
Ort
Graz
Datum
1843
Sprache
deutsch
Lizenz
PD
Abmessungen
11.55 x 20.25 cm
Seiten
638
Schlagwörter
Graz, Steiermark, Stadt
Kategorien
Geschichte Chroniken
Geschichte Vor 1918
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