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Grätz - Ein naturhistorisch-statistisch-topographisches Gemählde dieser Stadt und ihrer Umgebung
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Seite - 405 - in Grätz - Ein naturhistorisch-statistisch-topographisches Gemählde dieser Stadt und ihrer Umgebung

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I 405 I Iudenburg und eben so viele von anderen Orten, welche fast nur Bretter herbeischaffen, endlich bei 20 Flöße mit Weingar- tcnsteckcn aus Lerchcnholz. — Von den aus der oberen Steier- mark nach Gra'tz kommenden Flößen gehen nur ungefähr 13 mit Weingartenstecken, bei 49 mit Läden und leeren Fässern, und von den Plätten ungefähr eben so viele, als ankommen, in die untere Steiermark weiter.—Die Plätten bringen aus dem oberen Lande bei 20,000 Zentner') Flößen (Roheisen), ungefähr 5000 Zentner verschiedene Eisenwaarcn, als: Streck- eiscn, Blech, Eisengeschmeide - Waarcn ic., dann Gyps als Dünger von Brück für die Bewohner des Äaabthales; leere Fässer für die Weinbau treibenden Gegenden der unteren Steiermark:c>; die Flöße jährlich bei 10,000 Bauholzstämme, welche jedoch größtcntheils von Ziegclbrcnnern aufgekauft wer- den; beiläufig 10,000 Klafter Brennholz und etwa 500,000 Stücke lcrchcne Weingartenstccken, davon ungefäl'r ^ in das untere Land weiter verfübrt werden. — Die von Grätz abfahren- den Plätten führen entweder die von den oberstcirischcn Gc- werken unmittelbar nach Ungarn bestimmten oder sclche Oisen- waarcn (denn diese bilden denn doch die Hauptladung dersel- ben) weiter liinab, welche von Graher-Handelsleuten versen- det werden. Außer diesen kommen bei der Thalfahrl von Grätz aus auci» »ock mancherlei Manufaeturwaaren :c. in Verladung. Schlägt man diese in runder Summe jährlich auf 20,000 Zentner an, so kann man für die zwischen Grätz und Nadkers- burg liegenden Landesthcile beiläufig 6000; für Croalien und >) Da6 Haxdelsqewicht hat las Pfund zu 3? Loth ,', » Quent zur ßmhctt und ,st <3^,??> W,ener-Rechtspfe»n,qst>,e,Ien gleich; <c,o Pfund ma- chen einen Zentner, ?0 Zt^tner eme Tonne, Lc» Tonnen eine llast. Das A^c>tl)l kt r^l.'ivlckt , Mtdlcinalgclvlcht) besteht aus l^ Uo^'N, die Un^' ju u 2rachn>>„, l>N' Drackmc zu » Hcrup,!,,, der Bcrupcl zu ?„ Gr>,n Da- »!o>c>!, SUlicr- u,i» M„„zqcw,c<,! bat r,c Wi^ icr- N!arl l>l!» >« t!l!>>, das Lolh <u » Qucnichi» zur Richtschnur. D>^sc v,r!>a!t I'ich zur Ko!»ct-Marf w>e i i «, Das <Z>r„n!>>nas! !ur Flusüci- t>,l,„ ,st ^ , l ' Wx'nrr-Alal , qll,ch ??,,> W>^,>cr - Kul>,!z»ll , «» Masi !«achc» cl„c» (5,»,cr, l^ (5m,cr c,nl» ^ lar l , „ ^d>r auch cm Faß. D a i Gitrcld^üas! ,N dir incl^colii-rr. M , ^ „ , ,rc>chcc !, '«, W,c,!cr° Kub>lz»ll c»t!ialt. D>r ,»> I i'^Z einacfuhrtc Eon'.'c»twnz!uli >N auch !>,>-r der land,sul'>,chc, nach ihm w>°r?>'N aus emcr lo>n,fchcn Mark fi'mr» S>!l°crs «<> Gu>ü,» »0cr >?l^l N> ,ch> l d der Zwanzlacr 5» kr , der stonl'ennonv-Gulocil ' ! i . 2N fr.; smd noch im Vlliier^elde l", 5 uud 3 E!?ni.' Kreuzerstucke und ,» Kupfer 6, 3, ? und , Kren^erslncke W W> uut, auch , Krcu- »ei'stuctc, d,e « ,^ > fr, W, W, qclle». ,,„ UnNaufe Ausier d,eseu Mu,!,! ssulten koninicn liier u» Verkehre auch ne^ch manche andere Mun^n ror, alb: Kupfermünzen, ,reiche den 'Htampel l'l'n 30 kr. an nch lr.i gen, ader nur 5 Kreuzer; anoere, welche au< >i Kreuzer gepraßt Und, äder »ur 3 Krcu,er, endlich solchc, welche mit 3 Kreuzer bezeichnet sino, un» »ur l Krcuzce gelten.
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Grätz Ein naturhistorisch-statistisch-topographisches Gemählde dieser Stadt und ihrer Umgebung
Titel
Grätz
Untertitel
Ein naturhistorisch-statistisch-topographisches Gemählde dieser Stadt und ihrer Umgebung
Autor
Gustav Schreiner
Verlag
Verlag Franz Ferstl'sche Buchhandlung
Ort
Graz
Datum
1843
Sprache
deutsch
Lizenz
PD
Abmessungen
11.55 x 20.25 cm
Seiten
638
Schlagwörter
Graz, Steiermark, Stadt
Kategorien
Geschichte Chroniken
Geschichte Vor 1918
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