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Grätz - Ein naturhistorisch-statistisch-topographisches Gemählde dieser Stadt und ihrer Umgebung
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die Militärgrame bei l9,W9 uud für die unteren Trau- und Tonaugegenden ungefähr 4000 Zentner annehmen. Zur Beförderung der Reisenden und Frachtstücke dienen auch die k. t. Postanstalten unl das geregelte Botlicnwesen. Das erstere wird durch die k. t. Oberpost-Venraltling in Gräy geleitet und die Briefposten, Personen- und Briefpost - Eil-, dann Malle- und Packwagen durch das k. t. Poststallamt be- fördert. Zur Aufnahme der Fremden ist die KanUei der Post- wagens - (frpedilicn von 9 Uhr Morgens bis 5 Ubr Abends ohne Unterbrechung offen. Es ist nach -^.'icn taglich »inbe- dingte Aufnahme zu zweimaliger Fal'rt, nach Laibach und Trieft hingegen nur dreimal in der 'I^ oche (Montag, Mittwoch und Samstag). Außerdem werden Reisende anf diesen beiden Ronten durch Separatwagen und Ertrapost mit und ohne Stnndenpaß bei der Fabrpost-'Abtheilung <u jeder Stunde be- fördert; Reisende nach Klagenfurt werden zweimal in der Wo- che (Mittwoch und Samstag) nach Marburg und von dort am darauf folgenden Tage nach Älagcnfurt; und mittelst des Mallewagens, der drei Platze darbietet, wöchentlich Zweimal (Dinstag und Samstag um 1 Ubr) nach Salzburg und Linz befördert. — Die k. k. kleine Post (Ncugasse Nr. 159, siebe S. 229) dient sowol zur Beförderung von Briefen, als auch von Packeten in der Stadt und nach den umliegenden, außer dem großen Postcurse befindlichen Ortschaften. — Außerdem stellen 9l Voten die Verbindnng mit allen wichtigeren Orten des Landes her' sie gehen thcils an bestimmten Tagen, chcils in unbestimmter Zeit entweder nur alle 14 Tage oder wöchent- lich mchrmal, oder aber täglich ab und nehmen entweder bloß Briefe und Packete, oder auch Reisende mit"). Zu denjenigen Commnnieations - Mitteln, welche der Stadt Gratz bisher zu Gebote standen, kömmt in Zukunft, vielleicht schon in anderthalb Jahren, auch noch die auf Staats- kosten ausgeführte Wien-Tricsterbahn hinm, welche den west- lichsten Theil der am rechten Murufer liegenden Vorstadt, und zwar zunächst die Viertel Lend, Maria-Hüls und St. Elisa- beth berühren und ihren Bahnhof in derjenigen Gegend ha- ben wird, wo jetzt der sogenannte Mcta-Hof (Nr. 588) in der Nähe des Musterhofes der k. k. Landwirthschafts . Gesell- >) Die näheren Anqabtn hierüber enthalt Vcr iährlich erscheinende Sche- m«l,5mu« dch Hcrzogthums 3t>,crmark.
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Grätz Ein naturhistorisch-statistisch-topographisches Gemählde dieser Stadt und ihrer Umgebung
Titel
Grätz
Untertitel
Ein naturhistorisch-statistisch-topographisches Gemählde dieser Stadt und ihrer Umgebung
Autor
Gustav Schreiner
Verlag
Verlag Franz Ferstl'sche Buchhandlung
Ort
Graz
Datum
1843
Sprache
deutsch
Lizenz
PD
Abmessungen
11.55 x 20.25 cm
Seiten
638
Schlagwörter
Graz, Steiermark, Stadt
Kategorien
Geschichte Chroniken
Geschichte Vor 1918
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