Seite - 406 - in Grätz - Ein naturhistorisch-statistisch-topographisches Gemählde dieser Stadt und ihrer Umgebung
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die Militärgrame bei l9,W9 uud für die unteren Trau- und
Tonaugegenden ungefähr 4000 Zentner annehmen.
Zur Beförderung der Reisenden und Frachtstücke dienen
auch die k. t. Postanstalten unl das geregelte Botlicnwesen.
Das erstere wird durch die k. t. Oberpost-Venraltling in Gräy
geleitet und die Briefposten, Personen- und Briefpost - Eil-,
dann Malle- und Packwagen durch das k. t. Poststallamt be-
fördert. Zur Aufnahme der Fremden ist die KanUei der Post-
wagens - (frpedilicn von 9 Uhr Morgens bis 5 Ubr Abends
ohne Unterbrechung offen. Es ist nach -^.'icn taglich »inbe-
dingte Aufnahme zu zweimaliger Fal'rt, nach Laibach und
Trieft hingegen nur dreimal in der 'I^ oche (Montag, Mittwoch
und Samstag). Außerdem werden Reisende anf diesen beiden
Ronten durch Separatwagen und Ertrapost mit und ohne
Stnndenpaß bei der Fabrpost-'Abtheilung <u jeder Stunde be-
fördert; Reisende nach Klagenfurt werden zweimal in der Wo-
che (Mittwoch und Samstag) nach Marburg und von dort
am darauf folgenden Tage nach Älagcnfurt; und mittelst des
Mallewagens, der drei Platze darbietet, wöchentlich Zweimal
(Dinstag und Samstag um 1 Ubr) nach Salzburg und Linz
befördert. — Die k. k. kleine Post (Ncugasse Nr. 159, siebe
S. 229) dient sowol zur Beförderung von Briefen, als auch
von Packeten in der Stadt und nach den umliegenden, außer
dem großen Postcurse befindlichen Ortschaften. — Außerdem
stellen 9l Voten die Verbindnng mit allen wichtigeren Orten
des Landes her' sie gehen thcils an bestimmten Tagen, chcils
in unbestimmter Zeit entweder nur alle 14 Tage oder wöchent-
lich mchrmal, oder aber täglich ab und nehmen entweder bloß
Briefe und Packete, oder auch Reisende mit").
Zu denjenigen Commnnieations - Mitteln, welche der
Stadt Gratz bisher zu Gebote standen, kömmt in Zukunft,
vielleicht schon in anderthalb Jahren, auch noch die auf Staats-
kosten ausgeführte Wien-Tricsterbahn hinm, welche den west-
lichsten Theil der am rechten Murufer liegenden Vorstadt, und
zwar zunächst die Viertel Lend, Maria-Hüls und St. Elisa-
beth berühren und ihren Bahnhof in derjenigen Gegend ha-
ben wird, wo jetzt der sogenannte Mcta-Hof (Nr. 588) in
der Nähe des Musterhofes der k. k. Landwirthschafts . Gesell-
>) Die näheren Anqabtn hierüber enthalt Vcr iährlich erscheinende Sche-
m«l,5mu« dch Hcrzogthums 3t>,crmark.
Grätz
Ein naturhistorisch-statistisch-topographisches Gemählde dieser Stadt und ihrer Umgebung
- Titel
- Grätz
- Untertitel
- Ein naturhistorisch-statistisch-topographisches Gemählde dieser Stadt und ihrer Umgebung
- Autor
- Gustav Schreiner
- Verlag
- Verlag Franz Ferstl'sche Buchhandlung
- Ort
- Graz
- Datum
- 1843
- Sprache
- deutsch
- Lizenz
- PD
- Abmessungen
- 11.55 x 20.25 cm
- Seiten
- 638
- Schlagwörter
- Graz, Steiermark, Stadt
- Kategorien
- Geschichte Chroniken
- Geschichte Vor 1918