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Grätz - Ein naturhistorisch-statistisch-topographisches Gemählde dieser Stadt und ihrer Umgebung
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D turrecht, die Institutionen, das öffentliche allgemeine Völker- recht, das Feudalrccht, Geschichte unt bürgerliches Recht, über Polizei-, ssameral- und Finanzwissenschaft vorlasen. — Nach- tem am 2. Jänner 1782 die seit dem I. 1659 für aNe Nni- versitäts - Mitglieder gebotene Eidesleistung auf den Glauben der unbefleckten Empfangniß Maria durch ein eigenes Hofte- cret abgebracht worden war, erklärte auch eine kaiserliche Ver- fügung vom 14. September 1782 die Universität zu Grätz, wclä'e bisher 196 Jahre bestanden hatte, für aufgehoben, und mit Beibehaltung des Necktet, Dcctorsgrade in Theologie und Philosophie ferner!'»!! zu ertheilen, in eine gewöhnliche Lvceal- Studienanstalt '.'erwandelt. Mit dieser wichtigen Veränderung trat zugleich eine neue Systemisirung der höheren Studien ein, und es wurden 4 theologische, 3 juridische, 2 medicini- schc und 3 philosophische Lelner, für theologische Encuclopädie, Kirchengcschiclue und Privat-Kirchenrecht, für die orientalischen Videldialecte, griechische Sprache, Hermeneutik, Patrclogie und theologische Literaturgeschichte, für Togmatik und Polemik, für Moral und Pastoralcheclogie, für Naturrccht und römisches Recht, Vorbereitung aus der Geschichte der römischen Gesetze, für die Hauptgrundsätze des allgemeinen Staats- und Kirchen- rechtes und für die darauf bezüglichen Gesetze, über politische Wissenschaft oder Steuer- und Manufacturwesen, Geschafts- st'.'I, Landwirthschafts-Lehre und statistischen Abriß der öster- reichischen Provinzial-Verfassung, für Grundlinien der Bota- nik und ßhcmie, 21-5 <»el!i^2 und für praktischen Unterricht in Behandlung innerlicher Krankheiten, für Wundarznci- und Hebannnenlunst, endlich für Mathematik, Logik, Metaphysik, Etlnk und Physik gegrüntet. Der theologische Lehicuru hatte 4, der juridische 2, der mcdicinisch-chirurgische 2, und der philo- sophische auch 2 Jahre. Vom I. 1783 bis zum I. 1804 sind in dieser Einrichtung des Studicnwesens am L'.)ccum zu Grätz mehrfache, jedoch eben nicht bedeutende Veränderungen vorge- nommen worden, welche grösttenlheils nur die Wiedereinfüh- rung oder Abstellung der lateinischen »md deutschen Sprache in den Vorträgen, die Trennung mancher Lchrgegcnständc und die Zutheilung derselben an eigene Professoren betroffen ha- ben. Am 12. Juli 1805 erließen Se. Majestät Franz I., um allerhöchst Ihren Wünschen, tugendhafte und gelehrte tüchtige Staats- und Kirchendiener 'u bilden, energischer zu entspre- chen, einen neuen Studienplan voll edler Grundsätze und Zweckmäßigkeit. Das Lvccum gewann dadurch in der philoso-
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Grätz Ein naturhistorisch-statistisch-topographisches Gemählde dieser Stadt und ihrer Umgebung
Titel
Grätz
Untertitel
Ein naturhistorisch-statistisch-topographisches Gemählde dieser Stadt und ihrer Umgebung
Autor
Gustav Schreiner
Verlag
Verlag Franz Ferstl'sche Buchhandlung
Ort
Graz
Datum
1843
Sprache
deutsch
Lizenz
PD
Abmessungen
11.55 x 20.25 cm
Seiten
638
Schlagwörter
Graz, Steiermark, Stadt
Kategorien
Geschichte Chroniken
Geschichte Vor 1918
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