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Grätz - Ein naturhistorisch-statistisch-topographisches Gemählde dieser Stadt und ihrer Umgebung
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!^ und feierlichen Formalitäten zu ertheilcn. Alle solche au den Faculläten der Grätzer-Universität rechi»läs:ig erhobenen Dcc- toren !,>,lten dann alle jene Privilegien und Freil'eiten, wel- che an allen anderen Universiläteu gewölnilich waren. Unter dicfcn Rechten war das vcnuglichstc das '^«n um nrniloinil»!,!, dessen gan; besonders diejenigen Academiker theilhaftig wurden, welche durch ilire in die Matrikel eingetragenen Namen als academische Vürger dem Gerichtstribunale der Universität allein unterstanden. Bis mm Ialire 178! ;äl,Ite an der Gräber- Universität die theologische Facultät 92 und die pwlcsopwschc 52 von ihr gekrönte Doctoren, die ertheilten Magisterien, Vaccalaurcatc und Liceutiate nicht gerechnet. Nachdem früher schon durch allerhöchste Anordnungen vom 30. August 1777, 1762, 1784, 24. Februar 1785, 4. November 1786, 1780 und 1821 einzelne Fcrinalitäten, das iVl.>^i«t!.^iu>» >>!n!u- »o^Iiine und das Vaecalaurcat abgeschafft waren, und jetzt auch 1782 die Universität mit ihrer alten Verfassung und mit allen damit verbundenen Privilegien und Rechten aufge- hoben war: ist dem fortbestehenden Lvceum m Gral) nur allein noch das Recht der Promotion zu lheologifchen und phi- losophischen Würdegraden belasse» worden. Nachdem Se. Ma- jestät der höchstselige K. Franz I, gnädigst geruht hatten (26. Jänner 1K27) das Li'ceum zu Grätz wieder ;ur Würde einer "Universität m erheben, ist derselben auck das Recht der Pro- motion nun juridischen Tcctorate wiedergegeben worden. Der leitende Körper oder der Senat dieser Universität besteht dermalen aus folgenden Würdeträgern i Einem Univer- sitätsrector und Präses des acadcmischen Senates, aus den vier Tirectoren der theologischen, juridischen und philosophi- schen Facultät und des medicinisch - chirurgischen Studiums, aus drei Tecanen, nämlich der theologischen, juridischen und philosophischen Facultät, alle zugleich Beisitzer des akademischen Senates, aus Senioren und Proseniorcn der drei Facultäten und aus einem Notar der juridischen Facultät. Der Univer- sitätspedcll ist auch Zugleich Universitatsactuar und Gebäudc- Inspcctcr. Die theologische Facultät 'älill 23, die juridische 98, die philosophische 16 immatriculirtc Mitglieder. Die An- zahl der Schüler an den sämmtlichen Lehranstalten der Uni- versität belauft sich durchschnittlich auf 900. Vei der vollende- ten Gründung der alten Universität im I. 1568 und 1602 ist den Jesuiten in Grätz die Gesammtfundation, und mit der Administration auf den Genuß derselben aus dem alleinigen
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Grätz Ein naturhistorisch-statistisch-topographisches Gemählde dieser Stadt und ihrer Umgebung
Titel
Grätz
Untertitel
Ein naturhistorisch-statistisch-topographisches Gemählde dieser Stadt und ihrer Umgebung
Autor
Gustav Schreiner
Verlag
Verlag Franz Ferstl'sche Buchhandlung
Ort
Graz
Datum
1843
Sprache
deutsch
Lizenz
PD
Abmessungen
11.55 x 20.25 cm
Seiten
638
Schlagwörter
Graz, Steiermark, Stadt
Kategorien
Geschichte Chroniken
Geschichte Vor 1918
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