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Grätz - Ein naturhistorisch-statistisch-topographisches Gemählde dieser Stadt und ihrer Umgebung
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' Grunde gegeben und übertragen worden, weil ihnen die Ne- gierung auch die Besetzung und Besorgung der Lehrersttllen an dieser Universität anvertraut haben wollte; uud in diesem Sinne hat auch die hohe Kaiscriun Maria Theresia den Zweck dieser Dotation gefaßt und erklärt. Die alte Dotation der Universität gestalteten nun folgende Güter und Renten: Vierzig Fuder Ausscer-Salz alle Jahre, das Fischrecht an der Nur ;u beileu Seiten der Stadt entlang bis zur Murbrücke, Ein Haus in der Freigasse, das Glaisbach'sche Haus, die Verncckerstist an der St. Aegidenkirche mit dem Hause unterhalb des Arsenals, das gescmnnte Stift Mullstadt in Karnten mit allen Gütern, — mit Stadt- und Marknechten, drei Besitzungen in Len;en- dorf und Neudorf, und die Mühle in Engclsdorf bei Grätz mit anliegenden Feldstücken an der Mur, uvei Weingärten in i'ang- wiesen, — und dicß Alles mit vollkommener Befreiung von allen öffentlichen Abgaben, Steuern und Leistungen. Nachdem alle diese Besitzungen und Nenten bei der Aufhebung der Ge- sellschaft Jesu theils gänzlich abgetban, theils zum Neligionü- und Sludicnfonde gebogen worden sind, so erhallen die Uni- vcrsitäts-Professoren auch aus diesen beiden Fonden ihre Iah- rcogcbalte, Pensionen und die anderen Erfordernisse dcr Uni- versität ihre entsprechenden Dotationen. Mit der alten Grätzer-Universität in unmittelbarer Ver- bindung, und großentheils ihr übergeben war das Büchercen- surswescn, welches in politischer Hinsicht ein innerösterr. Rc- gimentsrath, und in Glaubens- uud Schulsachen der Univer- siläts-Kanzler aus dem Jesuiten-Kollegium zu besorgen halte: — beide jedoch der inncrösterr. Negierung und Hofkammer unterstehend. Die Universität hatte das Necht, alle ;u den beiden Jahrmärkten nach Grätz gebrachten Bücher :u visiti- ren, und die nicht zulässigen hindannMaltcn; endlich auch eine ordentliche Ueberwachung der Vuchdruckcreien in der Stadt selbst ;u führen — in Folge dcr kaiserl. Anordnungen vonl 7. Februar 1673 und 12. Juli 1Ü78. Gegenwärtig umfassen die sämmtlichen wissenschaftlichen Vortrage und practischen ^lebungen an der Grätzcr-Universität folgende Gegenstä,:de. In dem vierjährigen Lelircurs der Tlieo- lcgie, Kirchcngeschichte, hebräische Sprache, biblische Archäologie, Ercgesc und Einleitung in die heil. Bücher des allen Bundes und die der hebräischen Sprache verwandten Mundarten, Kir- chenrecht, Einleitung in die heil. Bücher des neuen Bundes, biblische Hermeneutik, griechische Sprache und Exegese des — - « - ^ -
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Grätz Ein naturhistorisch-statistisch-topographisches Gemählde dieser Stadt und ihrer Umgebung
Titel
Grätz
Untertitel
Ein naturhistorisch-statistisch-topographisches Gemählde dieser Stadt und ihrer Umgebung
Autor
Gustav Schreiner
Verlag
Verlag Franz Ferstl'sche Buchhandlung
Ort
Graz
Datum
1843
Sprache
deutsch
Lizenz
PD
Abmessungen
11.55 x 20.25 cm
Seiten
638
Schlagwörter
Graz, Steiermark, Stadt
Kategorien
Geschichte Chroniken
Geschichte Vor 1918
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