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Grätz - Ein naturhistorisch-statistisch-topographisches Gemählde dieser Stadt und ihrer Umgebung
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Seite - 436 - in Grätz - Ein naturhistorisch-statistisch-topographisches Gemählde dieser Stadt und ihrer Umgebung

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430 mehrt; auch übernahmen die Herren Stände sämmtlichc Be- soldungen u. s. w. aus eigenen Mitteln zu bestreiten. In den kehrfächern trat die Veränderung ein, daß mit dein Vortrage über Chemie noch jener der Plwsit verbunden, statt der Astronomie und allgemeinen Technologie eine Lehr- tanzcl für technisch-praktische Mathematik creirt (1827) und daß dieselben noch um das Fach der Berg- und Hüttenkunde vermehrt wurden (1832); auch machte die bedeutend heran- gewachsene Vibliothck in ilirer Geschästserweiterung außer dem bisherigen Scriptor die Anstellung eines Bibliothekars (1828) und eines Amanuensis (1835) nothwendig. Die Lehrkanzel der Lantwirthschaft, schon früher von den Herren Ständen an der Universität erhalten, wurde an das Ioanneum gezo- gen (1825) und mit den nothwendigsten Lehrmitteln ausge- rüstet, auch war es ihr um so leichter, mit der Landwirth- schafts-Gesellschaft in steter Berührung zu bleiben. Nun waren die intellectuellcn Mittel des Institutes auf eine Weise ausgebildet worden, daß der weitere Schritt, der einzige noch übrige Schritt mr Vollendung des (Hainen nicht mehr aufgeschoben werden konnte. Dem ursprünglichen Ge- danken getreu, ein für die hauptsächlichsten Interessen des Landes zur Förderung des Bergbaues und namentlich der Eisenhüttenkunde einerseits, und der Landwirthschaft anderer- seits wirksames Institut auszubilden, fehlte noch eine größere Ausdehnung der mathematischen und technologischen Wissen- schaften, welche in der Sonderung der Fächer, als: Elemen- tar - Mathematik, höhere Mathematik, practische Geometrie, Mechanik und Zcichenkunde, für welche zwei neue Professuren geschaffen wurden (1840), ihr Ziel erreichten. Diese höhere Ausbildung der technisch-montanistischen und ökonomischen Vildungsanstalt am Joanne»»! halte die Notwendigkeit einer Vorbereicungssckule herbeigeführt, welche unter dem Namen Realschule, gleichfalls von den Herren Ständen dctirt, in Kurzem ihre Wirksamkeit beginnen wird. Ein zweijähriger Lehrcurs daselbst, in welchem die An- fangsgründe der Mathematik, Geometrie, Zcichenkunst u. s. w. betrieben werden, wird die Iugcud geeignet machen, in die höhere Lehranstalt des Ioanneums überzutreten, in welchem je nach der einen oder der andern Seite hin ein drei- bis vierjähriger Curs festgesetzt ist. Da die beiden Fächer Vcrg- und Hüttenkunde thcorctisch allein nicht durchgeführt werden können, so werten dieselben
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Grätz Ein naturhistorisch-statistisch-topographisches Gemählde dieser Stadt und ihrer Umgebung
Titel
Grätz
Untertitel
Ein naturhistorisch-statistisch-topographisches Gemählde dieser Stadt und ihrer Umgebung
Autor
Gustav Schreiner
Verlag
Verlag Franz Ferstl'sche Buchhandlung
Ort
Graz
Datum
1843
Sprache
deutsch
Lizenz
PD
Abmessungen
11.55 x 20.25 cm
Seiten
638
Schlagwörter
Graz, Steiermark, Stadt
Kategorien
Geschichte Chroniken
Geschichte Vor 1918
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