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Grätz - Ein naturhistorisch-statistisch-topographisches Gemählde dieser Stadt und ihrer Umgebung
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Gartens ist am Eingangsthore zur Orientirung des Eintre- tenden bestimmt. Das Herbarium und die damit verbundene Hol',- und Früchtesammlung, so wie das Scminarium ist dermalen von dem Garten getrennt (crstercs ist zwischen der zoologischen und mineralogischen Sammlung ausgestellt), wird aber im Kurzen in einer an das neu u> erbauende Gewächshaus des oberen Gartens anstoßenden Localitat untergebracht werden'). Das Herbarium ist nach Endlicher's ^»»lü s>>2n>niu>n geordnet, und umsaßt mit allen Formen beiläufig 14,000 Pfianzcnarten. Ilcbcrdicß sind noch Pflainen Steierinarts (Phancrogamcn) und Fcrstgewächse in besonderen Herbarien vorhanden. Garten und Herbarium stehen unter der Tirccticn des Professors der Botanik. Die jährliche Herausgabe eines Sa- menkatalogs seht den Garten mit den meisten botanischen Gär- ten Europa's in Verbindung. c) Das zoologische Cab inet umfaßt sämmtlichc Tluer» classen, jedoch mit besonderer Berücksichtigung der einheimischen Thierc. Die Sammlungen sind in fünf Zimmern ausgestellt, die wirbellosen Thiere im ersten, die übrigen in den vier fol- genden, in welchen sich zugleich die Grundlage zu einer Ske- lettsammlung befindet. Die äußerst schwache Dotation gestattet dem Cabincto nicht, mit der Fortbildung der Wissenschaft auch nur von ferne Schritt zu halten. Indes, sind doch einige Parthien, wie z. V. die der Vögel (von 732 Arten) durch die Schen- Di« Veslandtheile des Herbariums machen aus: »> Gcbhard's Genturien steierniärl,scher und tirolischer Pflanzen. l> Hokenwart'5 Pflanzensammlung (darunter vorzuglich Lichene» von Wulfen und e,n H>el>ar,u,n s,l',r,sch,r Pflanze,! , welcOcs PallaH für die Erzherzogin« Maria Anna anlegte! 3> Kadler's und Roch^l's »n> «.arische und danatische Pflanzen. ,) Hchlei^ier S 8»!i«5 der Vchwe>z in doppelten Eremplaren, :> Endeesi Venü,r,en der Purenaen Pflan- zen in doppelten «ffemplaren. 5» Hoppe « <ZentUr,en von lllpenpflan, zcn, i) E,n T!,e,l des Partenschlaa, schen Herdar,ums, »> Wieseke's Pflanzen von Grönland. Ä> Ganinitliche von S>el>er in Ereta, Uea»p> ten, an> Vap, ,n West,»dien, Niu>>^lland u s ,r. aesammclten Pflan- zen, Manche At>the,!una, ,n O"plo >»> Ilnqcr's Her!>ar,um, >> Pflan» zen Dalmat,enz von Ncumanr, Peter, Naron v, Weiden u, s, ,v, a,e> sammelt >?, Pflanzen a>,5 Kram, von Graf und Freier, >,, Pflan» zen Schlesien« von Wrawol'bk«. >«> Pflanzen des nord!,chen und süd- lichen Tirols und der Lombard,e, von Dr Facllnn, , v. 'Rainer und einigen Mitgliedern des Ferdmandcums qelammelt. l5) Sammtliche von Äotschy am Taurus ,n G,,r,en. Aeayplen und Fordofan gesam- melten Pflanzen. Außerdem nnd noch vorhanden: >«) Scharer's I<>- ' !NI^ i!> l^ umo, 6 Ue°. »8j Hudner Venlh« Lebcrmosc v°n Deutsch- land , Licfrg.
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Grätz Ein naturhistorisch-statistisch-topographisches Gemählde dieser Stadt und ihrer Umgebung
Titel
Grätz
Untertitel
Ein naturhistorisch-statistisch-topographisches Gemählde dieser Stadt und ihrer Umgebung
Autor
Gustav Schreiner
Verlag
Verlag Franz Ferstl'sche Buchhandlung
Ort
Graz
Datum
1843
Sprache
deutsch
Lizenz
PD
Abmessungen
11.55 x 20.25 cm
Seiten
638
Schlagwörter
Graz, Steiermark, Stadt
Kategorien
Geschichte Chroniken
Geschichte Vor 1918
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