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Grätz - Ein naturhistorisch-statistisch-topographisches Gemählde dieser Stadt und ihrer Umgebung
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z kung einer anschneiden Sammlung des Herrn Höpfner, ienc der Ochsenheimcr'schen Lepitoptercn u. s. w. bcachtenowcrth. Der Professor der Zoologie ist zugleich Custcs dieses Cabinetes und ihm als solcher ein Präparator beigegeben. Ge- genwärtig versieht der Professor der Botanik zugleich die Lehr- kanzel der Zoologie. cl) Das physikalische Cabinet nimmt <ur ebenen Erde den Raum neben dem chemischen Laboratorium ein. Es ist vorzugsweise für den Unterricht bestimmt, und für diesen Zweck hinreichend. (3s umsaßt 450 Nummern, unter welchen sich mehrc kostbare Instrumente befinden. Als allgemeine Mesiapparate verdienen besonders angeführt zu werden: ein FülMiebel-Apparat sammt Sphärcmeter, ein repetirender phy- sikalischer Theodolit, ein Kathctometcr mit Fernrohr und dop- peltem Occular, sämmtlich aus der Werkstätte des k. k. polut. Institutes in Wien hervorgegangen und von großer Vollendung. Nnter den übrigen Apparaten sind besonders zu bemer- ken: ein Normal-Baromeicr mit einer Quecksilbersäule von ?"^ im Durchmesser, verschiedene andere Barometer, ein gro- ßer Apparat ;ur Verdichtung der Kohlensäure nach Thillorier aus Schmiedeeisen, und ein Ocrstcd'scher Apparat zur Conden- sation verschiedener Gase im Kleinen, ein Piösl'schcs Mikroskop größter Art, verschiedene Polarisations-Instrumente, Lichtbeu- gungs- und Interferenz-Apparate; ferner ist vorhanden: eine große Eleklrisir-Maschine mit ;wei Scheiben ;u 40" im Durch- messer, ein großes Pcclcc'sches Gcldplatt-Elektrometer, ver- schiedene Multiplikatoren, eine Batterie mit constantcr Wir- kung nach Daniell, eine Kohlen-Batterie nach Vunser, eine Eisen-Batterie und eine Ioung'sche Batterie, eine sehr voll- ständige Sammlung von Rotations-Apparaten, u>n das Ver- hältniß elektrischer Strome zu Magneten, und umgekehrt, zu erläutern u. s. w. e) Die der Chemie gewidmeten Localitätcn bestellen aus dem Hörsäle, welcher uigleich als Laboratorium für den Professor tirnt, und einem «weiten Laboratorium, welches für die Zöglinge, die sich mit der analytischen Chemie beschäfti- gen, bestimmt ist. Im crstcren ist besonders ein äußerst nveck- mäßig ccnstruirtcr Herd zu erwähnen, der entweder mit einer hölzernen Tafel, die zugleich als Schreibetafel dient, oder mit einer Glaswand geschlossen werden kann, und in welchem ein beständiger Luftstrom alle schädlichen Dampfe vom Ei'perimen- tator wegführt, so daß die gefährlichsten Versuche leicht, und
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Grätz Ein naturhistorisch-statistisch-topographisches Gemählde dieser Stadt und ihrer Umgebung
Titel
Grätz
Untertitel
Ein naturhistorisch-statistisch-topographisches Gemählde dieser Stadt und ihrer Umgebung
Autor
Gustav Schreiner
Verlag
Verlag Franz Ferstl'sche Buchhandlung
Ort
Graz
Datum
1843
Sprache
deutsch
Lizenz
PD
Abmessungen
11.55 x 20.25 cm
Seiten
638
Schlagwörter
Graz, Steiermark, Stadt
Kategorien
Geschichte Chroniken
Geschichte Vor 1918
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