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Grätz - Ein naturhistorisch-statistisch-topographisches Gemählde dieser Stadt und ihrer Umgebung
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' zzl Das Archiv, feuersicher gebaut, enthält bei 4009 Ori- ginal-Urkunden. Die alles« in Schrift und Siegel gut er- haltene, ist die vielbesprochene Ossiacher Echcnkungs-Urkunde König Karlmann's vom Jahre 878. Die Originalen sind theils Oigenthum des Ioanneums, thcils aber nur zur Auf- bewahrung dahin niedergelegt. Zur Sicherung der Origina- lien vor Beschädigung und Verlust sind genau angefertigte Abschriften im ersten Zimmer, welches zugleich das Albeits- Zimmer des Copisten ist, in 59 bücherälnilichen Carlons aus- gestellt. Die Zahl der Abschriften übersteigt dermalen schcn 19,909; die älteste ist vom Jahre 811, die wichtigste für Steiermark ist ein l^ uo «imil« des Ottokarischcn Erbvcrtrages mit Herzog Leopold von Oesterreich voin Jahre 1l!^6. Alle Abschriften sind nach Provinzen eingetheilt, ferner in geistliche und weltliche, erste« nach Visthümcrn und Klöstern, und diese nach ihren Ordens-Untcrabtbeilungen und Ortschaften, Kirchen u. s. w.; die weltlichen nach Ortschaften, Familien u. s. w. Die Familien-Urknndcn tbcilcn sich vorzüglich in genea- logische Schriften, in Wappen-, Adels- und Landstands-Di- plome; den Wappenbriefen sind 1599 Wappenzeichnungen nach Originalen und mit Angabc der Jahre der Nrkuudcn beige- geben. Ueber alle diese Gegenstände sind grösttenthcils sehr ausführliche Verzeichnisse, und über '.'ielc auch Noininal-Kata- loge versaßt. Ilcberdieß verwahrt das Archiv anch noch viele Autograpba berühmter Personen, dann hebräische, arabische, türkische, persische, syrische, armenische, malabarische und chine- sische Schriften und Kopien von Keilschriften. Die Münzen-Sammlung entstand aus sehr vielen und reichen Spenden, durch Kauf und Tausch; sie ist in zwei Hanpttdeile geschieden, in jene der alten Zeit, aus beinahe 5999 Stücken bestehend, und in jene des Mittelalters und der neuen Zeit, welche gegenwärtig auf neunthalbtausend Stücke angewachsen ist. Die alten Münzen sind nach Eckel's System geordnet, nämlich in nicht römische, d. i. Könige-, Völkcr- und Städte-Münzen, und in römische; diese wieder in Con- sular- und Familien-, dann in Kaiser-Mümen getheilt. Der Gleichförmigkeit wegen wurden auch die Münzen des Mittel- alters und der neuen Zeit, so wie die Orts-Münzen der al- ten Zeit, so viel es thunlich war, geographisch, alle aber chro- nologisch geordnet. Alle Minnen sind zwischen Glastafeln in beweglichen Rahmen eingeheftet, welche in pultartige Kästen eingelassen, ^ ^
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Grätz Ein naturhistorisch-statistisch-topographisches Gemählde dieser Stadt und ihrer Umgebung
Titel
Grätz
Untertitel
Ein naturhistorisch-statistisch-topographisches Gemählde dieser Stadt und ihrer Umgebung
Autor
Gustav Schreiner
Verlag
Verlag Franz Ferstl'sche Buchhandlung
Ort
Graz
Datum
1843
Sprache
deutsch
Lizenz
PD
Abmessungen
11.55 x 20.25 cm
Seiten
638
Schlagwörter
Graz, Steiermark, Stadt
Kategorien
Geschichte Chroniken
Geschichte Vor 1918
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