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Grätz - Ein naturhistorisch-statistisch-topographisches Gemählde dieser Stadt und ihrer Umgebung
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durch eine lachte Wendung die Kehrseiten der Minnen »eigen. Ucbcr alle Münzen sind Kataloge '.'erfaßt, mit Angabe des Fundortes, des Gebers und des Grades der Seltenheit, ja, nicht selten sogar mit Beifügung historischer und genealogischer Notizen. Die seltenste Mürne der altern Zeit in diesem Cabi- nete ist '1'iiu« Divinations-Müine von 1>oi»ilinn ^ I, der spä- teren Zeit jene des Wolf v. Stubcnbcrg von 1593 in Geld. Die ältesten Denkmäler im Ioanneum sind aus Baby- lon, Persepolis und Eg'.'ptcn. Aus Babnlcn 42 tiefgeschnit- tene Steine von Jaspis, Achat, Onur, ssarniol u. s. w. in cvlindrischen, oralen und halbkugelsönnigen Figuren '), Ziegel mit Keilschriften aus Babulon und Pcrsepolis, Mumien aus Memphis von Psammcttichs Negierungs^cit, dann viele kleine Osiris und Mumienbildcr aus Holz und Thon; aus Scio ein Stein mit griechischer Inschrift, Verfügungen über Spiele ent- haltend u. s. w. Nicht unbedeutend ist die Sammlung römi- scher Antiken, besonders der im Lande aufgefundenen. Römi- sche Grabsteine mit und ohne Figuren und Inschriften, Mei- lcineiger, Werke der Sculpiur; ferner Grablampcn., Trint- gcfaße aus Thcn, Mosaiken aus Leibnitz, Cilli :c., Helme, Schwerter, Sicheln, verschiedene andere Werkzeuge von Vronce. lieber alles dieses gibt ein Katalog nähere Auskunft. Beson- dere Beachtung verdienen übcrdieß die vielen, größtenthcils von Griechen und Römern meisterhaft, scwcl erhaben als tief ge- schnittenen, häufig in Ringe gefaßten Edelsteine, als Hyazin- the, Smaragde, Saphire, sshrusolithe, Amethvste u. s. w. Aus dem Mittelalter sind mehrere hebräische Steinschrif- ten, Figuren von Stein u. s. w.; aus dein Ansänge des sechzehnten Jahrhunderts sind die zwei großen Bilder bemer- kenswerth, die prächtige Hochzeitstafel des Sigmund von Diet- richstcin mit der Rcttal in der Burg zu Wien darstellend, und dann das darauffolgende große Turnier. Dem Archive und dcrn Mün,en- und Antiken-ssabinete, welches sich im ersten Stockwerke des Ioanneums befindet, steht der ständische Archivar vor. k) Zu den allgemeinen Lehrmittel-Sammlungen ge- hört die Bibliothek. Diese befindet sich im ersten Stock- werke des Ioanneums, und besteht aus drei Sälen, deren Wände und Pfeiler mit Bücherschränken bekleidet sind, zwei geräumigen Lesezimmern und zwei Nebengemächern. Die Grund- «) Steiermark, Zeitschrift, ältere Folge, Heft l.
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Grätz Ein naturhistorisch-statistisch-topographisches Gemählde dieser Stadt und ihrer Umgebung
Titel
Grätz
Untertitel
Ein naturhistorisch-statistisch-topographisches Gemählde dieser Stadt und ihrer Umgebung
Autor
Gustav Schreiner
Verlag
Verlag Franz Ferstl'sche Buchhandlung
Ort
Graz
Datum
1843
Sprache
deutsch
Lizenz
PD
Abmessungen
11.55 x 20.25 cm
Seiten
638
Schlagwörter
Graz, Steiermark, Stadt
Kategorien
Geschichte Chroniken
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