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Grätz - Ein naturhistorisch-statistisch-topographisches Gemählde dieser Stadt und ihrer Umgebung
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450 werden. Der tatccbetiftde Unterricht wird von den Kaplänen der Stadtpfarre '.'ersehen. Im Innern des Klosters befindet sich eine Pensionsanstalt, oder die sogenannte innere Schule für ungefäbr 4.'' Mädchen, welche nicht bloß eine Unterrichts-, sondern auch eine Ernedungsaustalt ist, worin alle für die drei ßlassen der Haupn'chulcn vorgeschriebenen Lelngegenstände der deutschen Schulen gelehrt, und die Kostmädchen in den weiblichen Handarbeiten und häuslichen Beschäftigungen, im Zeichnen, in der Geographie, Naturlehre, in der italienischen und französischen Sprache unterrichtet werden. t) Die Trivial- und Privatschulcn. Innerhalb des Pomöriums der Stadt Grä'tz befinden sich noch acht Trivialschulen und zwar: zu Maria Himmel- fahrt (bei den 1^. 1'. Franciscanern) mit zwei Lehrern und einem Gelnilfen für 227 Knaben; <u St. Johann am Gra- ben mit zwei Lehrern und einem Gehülfen für 116 Knaben und 114 Mädchen; m St. Lconhard mit ,wci Lehrern und einem Gehülfen für 159 Knaben und 16? Mädchen; zu St. Anna im Mümgraben mit zwei Lehrern und einem Lehrer für die Elcmentarclasse mit 2W Knaben und 270 Mädchen; zuir heil. Dreifaltigkeit in der Karlau mit zwei Lehrern für 76 Knaben und l?2 Mädchen; ;u St. Andrä in der Murvorstadt Viertel Grits mit ;wei Lehrern und einem Gehülst« sür iI2 Knaben, und einem Lehrer und einem Gchülfcn für 26^ Mädchen; ?m Maria-Hüls mit zwei Lehrern und einem Ge- hülfen für 299 Knaben, und ,wei Lehrern und einem Ge- hülfen für Z,i6 Mädchen; min deil. Krem am Kalvarienberge mit einem Lelirer für 0^ Knaben und 69 Mädchen. Die Lchrjungen sämmtlichcr Innungen und des Han- delsstandes erhalten in ;el,n sogenannten Scnntagoschulen den ncthigen wiederholenden Unterricht in der Ncligionclchre, iin Schreiben, Rechnen, in schriftlichen Aufsätzen, in Geographie u. s. w. Des Normalschul-Lehrcrs Schcgler erweiterte Scnn- tags-Wielerliolungsschule oder Bürger-Vildungsanstalt besteht nun schon seit Zwanzig Jahren, in welcher die besten Lchr- jungen, aus allen Sonntagsschulen versammelt, in verschiede- nen dem Vürgerstande nothwendigen und nützlichen Kenntnis- sen, insbesondere in der vaterländischen Geschichte, Geographie, Topographie und Industrie weiters noch unterrichtet werten. Endlich bestehen dermalen in Gratz auch noch drei Pri« vat - Mädchenschulen.
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Grätz Ein naturhistorisch-statistisch-topographisches Gemählde dieser Stadt und ihrer Umgebung
Titel
Grätz
Untertitel
Ein naturhistorisch-statistisch-topographisches Gemählde dieser Stadt und ihrer Umgebung
Autor
Gustav Schreiner
Verlag
Verlag Franz Ferstl'sche Buchhandlung
Ort
Graz
Datum
1843
Sprache
deutsch
Lizenz
PD
Abmessungen
11.55 x 20.25 cm
Seiten
638
Schlagwörter
Graz, Steiermark, Stadt
Kategorien
Geschichte Chroniken
Geschichte Vor 1918
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