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Grätz - Ein naturhistorisch-statistisch-topographisches Gemählde dieser Stadt und ihrer Umgebung
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mit einem Vorstande und 4 Ausschüssen versehen. Das Cen- tralcrgau derselben aus dem Präsidenten und 6 Ausschüssen bestehend, war bestimmt, die stete Vermittlung der einzelnen Filialen zu unterhalten, und im Ganzen die Interessen der Gesellschaft zu vertreten, im Allgemeinen also sowol als lei- tendes als auch belebendes Organ ni wirken. Jährlich eine General-Versammlung in dem Sitze des Central-Ausschusses (^Grätz), wozu sich statutenmäßig 2 De- putirte aus allen Filialen einfinden, erhält die Mitglieder in reger Wirksamkeit, was auch aus den in Druck gelegten Ver- handlungen der Gesellschaft, wovon bereits das 44. Heft er- schienen ist, erhellet. Namhafte Verbesserung des Ackerbaues, der Wein- und Obstcultur, der Viehzucht, der Vicnenzuchi u. s. w. sind die erfreulichen Früchte, die das Land der Wirk- samkeit dieser Gesellschaft zu danken hat. Die laufenden Geschäfte besorgt aus dem Zentrale ein besoldeter Referent und Secretär. Das Secretariat nimmt im Zweiten Stockwerke des Ioanneums ein besonderes Locale ein. Es werden daselbst auch alle neueren einlaufenden ökonomi- schen Zeitschriften u. s. w. ausbewahrt, bis sie statutenmäßig an die I. Vibliolhek abgeliefert werden. Mit der steierm. Landwirthschafts - Gesellschaft in inniger Verbindung steht eine Versuchswirlhschaft im sogenannten Mu- ster Hofe. Das, was im botanisch-ökonomischen Garten des Ioanneums anfänglich nur höchst einseitig und unvollkommen erreicht wurde, hat sich hier zur wahren practischcn Schule für Landwirthschaft ausgebildet. Gleichfalls durch die Herren Stän- de wurde im Jahre 1^2 eine Besitzung von nahe 6 Joch (6 Joch und lZ^O HHKlafter), kaum eine halbe Stunde von der Stadt entfernt, an der Eggenderger-Linie gekauft, dieselbe in eine Pstanzschule allerlei ökonomischer Gewächse, Neben, Obst- arton u. s. w. umgewandelt, und ein hübsches Gebäude mit einem Stockwerke damit in Verbindung gesetzt, welclies letztere die Wohnung des Gärtners, und mehrere Räume sür Samm- lungen ökonomisch,'r Gegenstände enthält. Darunter sind vor- züglich bemerkenswert!) Abbildungen von Trauben und plastische Darstellungen von Obstsorten in Wachs. Dieser Vlusterhof ist sowol 'UM Nnterrichte der Studierenden als zu ökonomisclien Versuchen bestimmt, dient aber zugleich zur Pftannmg und Vermehrung der für das Land vortheilhaften Rebensorccn, Obst- bäume, Cerealien, Futtcrgcwachse u. s. w., von deren Verkauf sich derselbe zum Theil auch erhält. Das Fehlende ersetzt eine
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Grätz Ein naturhistorisch-statistisch-topographisches Gemählde dieser Stadt und ihrer Umgebung
Titel
Grätz
Untertitel
Ein naturhistorisch-statistisch-topographisches Gemählde dieser Stadt und ihrer Umgebung
Autor
Gustav Schreiner
Verlag
Verlag Franz Ferstl'sche Buchhandlung
Ort
Graz
Datum
1843
Sprache
deutsch
Lizenz
PD
Abmessungen
11.55 x 20.25 cm
Seiten
638
Schlagwörter
Graz, Steiermark, Stadt
Kategorien
Geschichte Chroniken
Geschichte Vor 1918
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