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Grätz - Ein naturhistorisch-statistisch-topographisches Gemählde dieser Stadt und ihrer Umgebung
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45« Dotation von 5,00 st. C. M. ans dem stand. Domestieum. Den wirksamsten Einstusi nimmt diese Anstalt indes; durch den theo- retisch-practischcn Unterricht, welcher hier 1!) jungen lernfähi- gen Bauernsöhnen durch ,5 Jahre besonders in der Wein- und Obstcultur ertheilt wird, und welcher tnrch die Bebauung eines nahegelegenen Weinberges noch um so eher möglich gemacht wird. Die Stipendien, welche diese jungen Leute geniesien, reichen hin, um sie mit dem nöthigcn Lebensunterhalte zu ver- sorgen. Die Direktion des Musterhofcs ist dem (Zentral-Aus- schüsse der Landwirthschafts - Gesellschaft übertragen, welcher ein Glied aus seiner Mitte dasür ernennt. Aus der Landwirtlischafts - Gesellschaft hat sich in neue- ster Zeit der innerösterr. Gewcrbs-Verein entwickelt, wenig- stens ist von da aus der erste Impuls gegangen. Sein In - stitut hangt jedoch gegenwärtig weder mit der Laudwirthschafts- Gescllschaft, noch weniger mit dem Joannen»: msammen; weß- wegen es auch hier füglich außer Acht gelassen werden kann. I>) Dcr st. st. Lcscvcrein am Ioammim besteht aus gebildeten Männern aller Classen, die sich im Jahre 18l9 zu, dem Zwecke 'vereinigten, um mit den Ergeb- nissen der neuesten Literatur in steter Bekanntschaft zu bleiben. Der erste Anstosi für dieses aus intellectnele Bildung des Lan- des so wichtige Institut ging vom Er^hcr^cgc Johann ans. Die Einrichtung dieses Lescvercins, dem im Gebäude des Ic- anneums vier Zimmer zur Benützung zugewiesen wurden, be- steht im Folgenden: Es werten aus den monatlichen Beiträgen von, 1 fl. 12 kr. C. M., die jedes Mitglied an den Gesellschastö-Fond abgibt, periodische Blätter aus allen Fächern des Wissens ge- halten. Bei der namhaften Aiuahl derselben, die mehrere Hundert beträgt, (gegenwärtig 3M!) ist es möglich geworden, mehr als 200 verschiedene Zeitschriften ni halten, deren Be- nützung jedem Mitgliede täglich von 1l» Uhr Früh bis 9 Uhr Abends offen steht. Zur genaueren Benützung des Vorhan- denen sind noch mannigfaltige lexikalische Hülfsbücher, ausge- zeichnete Atlasse, und die besten topograph. Karten vorhanden. Für die Zeit des <3in- und Austrittes gibt es keine Be- schränkung, ja, selbst Fremden, von Mitgliedern eingeführt, ist ein Vienctmtägiger unentgeltlicher Besuch der Lescanstalt gestartet. Neberdieß können auch entfernt wohnende Mitglieder
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Grätz Ein naturhistorisch-statistisch-topographisches Gemählde dieser Stadt und ihrer Umgebung
Titel
Grätz
Untertitel
Ein naturhistorisch-statistisch-topographisches Gemählde dieser Stadt und ihrer Umgebung
Autor
Gustav Schreiner
Verlag
Verlag Franz Ferstl'sche Buchhandlung
Ort
Graz
Datum
1843
Sprache
deutsch
Lizenz
PD
Abmessungen
11.55 x 20.25 cm
Seiten
638
Schlagwörter
Graz, Steiermark, Stadt
Kategorien
Geschichte Chroniken
Geschichte Vor 1918
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